Albert Einstein
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Animationsfilm »E=Albert²« von Alexej Tchernyi, Paul Milmeister und Leonid Soybelma
© Jüdisches Museum Berlin; A Tchernyi / P. Milmeister / L. Soybelman
Mythen und Legenden ranken sich um Albert Einstein (1879–1955). Er war einer der bedeutendsten Naturwissenschaftler des 20. Jahrhunderts, ein weltweiter Medienstar und eine schillernde Persönlichkeit.
Albert Einstein und seine zweite Frau Elsa in Palm Springs, Kalifornien, ohne Datum
© ullstein Bild, Berlin
Albert Einsteins Ruhm setzte 1919 ein, als seine Relativitätstheorie während einer Sonnenfinsternis experimentell bewiesen wurde. Damit waren physikalische Gewissheiten der Zeit plötzlich in Frage gestellt. Einsteins Theorie schuf so ein neues Weltbild, das die einen faszinierte, die anderen verstörte.
Auch von seinem Privatleben wissen wir einiges: Er galt als charmanter Liebhaber und witziger Poet, ist aber auch als rücksichtslos und kaltherzig beschrieben worden.
Klasse des Luitpold-Gymnasiums München, 1889. Albert Einstein ist das Kind, das lächelt (1. Reihe, 3. v. links)
© Stadtarchiv Ulm
In dieser Geschichte können Sie Näheres erfahren über Einsteins Erlebnisse mit dem deutschen Schulsystem, seine beiden Ehen und sein Verhältnis zu seinen Söhnen. Wir berichten auch über weniger Bekanntes wie etwa über seine Tierliebe, seinen Spaß an technischen Erfindungen (rund 50 Patente meldete er an!) und seine Bemühungen, Laien die Relativitätstheorie verständlich zu machen. Erlben Sie schließlich einen alten Trickfilm, »Die Grundlagen der Einsteinschen Relativitätstheorie« von H.W. Kornblum, den Einstein unterstützte.
Einstein war übrigens Pazifist – auch wenn er US-Präsident Roosevelt riet, die Atombombe zu bauen, da er befürchtete, die Deutschen könnten den USA zuvor kommen. Nach dem Krieg setzte er sich konsequent für die atomare Abrüstung ein.
Einstein streckt aufdringlichen Reportern die Zunge heraus; daraus wird später sein bekanntestes Porträt, verbreitet auf T-Shirts, Kaffeetassen und Postern.
© Bettmann/CORBIS
Einstein lebte säkular und fühlte sich dem Judentum vor allem durch die Sprache und Geschichte verbunden.
Nach der Machtübernahme der Nazis ging Einstein in die USA und versuchte von dort aus, in Deutschland verfolgten Juden zu helfen. Gezielt setzte er seine Popularität auch für die zionistische Bewegung und den Aufbau des Staates Israel ein. Das Angebot, Israels Präsident zu werden, lehnte er 1952 jedoch ab.
Einsteins Botschaft an die Nachwelt, notiert 1936. Der Originalzettel befindet sich im Grundstein der Bibliothek des US-amerikanischen Verlegers M.J. Schuster.
© Courtesy of: The Albert Einstein Archives, The Hebrew University of Jerusalem, Israel






