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SUMMARY:Podiumsdiskussion: Gehört der Rassismus zu Deutschland? Und wenn ja: warum?
DESCRIPTION:Podiumsdiskussion: Gehört der Rassismus zu Deutschland? Und wenn ja: warum?\n\nSeit geraumer Zeit wird debattiert, ob der Islam zu Deutschland gehört. Wir stellen eine andere Frage: Gehört der Rassismus zu Deutschland? Und wie breit ist er in der Gesellschaft verankert? Die im vergangenen Jahr bekannt gewordene NSU-Mordserie und das behördliche Versagen bei den Ermittlungen geben diesen Fragen neue Dringlichkeit. Die Bielefelder Forschergruppe um Wilhelm Heitmeyer untersucht die »deutschen Zustände« schon seit zehn Jahren und diagnostiziert einen Anstieg von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Jeder zweite Befragte sieht Deutschland demnach »in einem gefährlichen Maß überfremdet«. Fast jeder Dritte meint, er fühle sich durch »die vielen Muslime hier manchmal wie ein Fremder im eigenen Land« und dass man in Deutschland lebende Ausländer »wieder in ihre Heimat zurückschicken sollte,« wenn Arbeitsplätze knapp werden. Haltungen wie diese sind keine Ausnahmeerscheinungen - und sie finden sich in allen gesellschaftlichen Schichten.\n\nWerden die Deutschen rassistischer? Und wenn ja, woran liegt das? Ist die wachsende soziale Ungleichheit eine Ursache? Wie gehen wir damit um und dagegen vor?\n\n\nMehmet Gürcan Daimagüler (Rechtsanwalt und Autor)\nMicha Guttmann (Rechtsanwalt und Mitglied des Parlaments der Jüdischen Gemeinde Berlin)\nMark Terkessidis (Psychologe und Autor)\nNuran Yigit (Projektleiterin beim Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin des Türkischen Bundes in Berlin-Brandenburg)\nAndreas Zick (Professor für Pädagogik am Institut für Interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld)\nModeration: Isabel Schayani (Journalistin und Monitor-Redakteurin [ARD])\n\nHier finden Sie Informationen und Kurzbiografien zu den Referenten der Diskussionsreihe.\n\nEin Mitschnitt der Veranstaltung befindet sich auf unserem YouTube-Kanal.\n\nZum Thema:\n»Mit Interkultur gegen Rassismus« von Mark Terkessidis\n\n\n&#160;\nMit der Beratung von DeutschPlus e.V. - Initiative für eine plurale Republik.\n\nMedienpartner: taz. die tageszeitung\nwww.taz.de\n\n\nWann: 19. September 2012, 19:30 Uhr\n\nWo: Jüdisches Museum Berlin, Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin, Glashof EG\n\nEintritt: frei\n\nAnmeldung: Tel: +49 (0)30 259 93 488 , reservierung@jmberlin.de, \n\nKontakt: Julia Jürgens, Tel: +49 (0)30 259 93 353, Fax: +49 (0)30 259 93 330, j.juergens@jmberlin.de\n\nSiehe auch: http://www.jmberlin.de/main/DE/02-Veranstaltungen/veranstaltungen-2012/2012_09_19_rassismus.php
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