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23. März bis 15. Juli 2012 Jüdische Migranten aus Osteuropa in den 1920er Jahren

Montagskino


Filmreihe zur Ausstellung

Montagskino

Im Jüdischen Museum Berlin

Während der Ausstellungslaufzeit wurden als »Montagskino« im Jüdischen Museums Berlin einige Filme gezeigt, die sich thematisch an die Ausstellung anschließen. Auf dieser Seite finden Sie weiterhin eine Liste dieser Filme ...

 

Berlin–Alexanderplatz

Spielfilm von Phil Jutzi (D 1931, 88 Min.)

Männer sitzen an einem Tisch
Filmstill aus »Berlin–Alexanderplatz« © Neue Visionen Filmverleih

Diese erste Verfilmung des Romans von Alfred Döblin – der auch am Drehbuch beteiligt war – wurde überwiegend an Originalschauplätzen gedreht.

 

Berlin Ecke Volksbühne

Dokumentarfilm von Britta Wauer (D 2005, 60 Min.)

Volksbühne (Zeichnung )
Volksbühne © Britzka Film/Oliver Grajewski

Britta Wauer montiert in ihrem Dokumentarfilm historische Filmaufnahmen, Comics und Erinnerungen zu einem Portrait über den heutigen Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin Mitte. Im Anschluss findet ein Gespräch mit der Regisseurin statt.

 

 

Hungry Hearts

Stummfilm von E. Mason Hopper (USA 1922, 84 Min., engl. Zwischentitel)

Eine Frau und ein Mann im Gespräch
Filmstill aus »Hungry Hearts« © The National Center for Jewish Film

Der Film erzählt die Geschichte der Familie Lewin, die vor den Pogromen in Osteuropa in das Sehnsuchtsland Amerika flüchtet. Das harte Leben der Einwanderer in der New Yorker Lower East Side sieht anders aus als erträumt.

Markus Krah, Historiker am Jewish Theological Seminary in New York, führt in den Film ein.

 

Jidische Glikn (Jüdisches Glück )

Stummfilm von Alexej Granowsky (UdSSR 1925; nach einer Geschichte von Scholem Aljechem, 100 Min., engl. Zwischentitel)

Der Film zeigt Episoden aus dem Leben Menachem Mendels im Schtetl, gedreht an Originalschauplätzen. Der Regisseur Alexej Granowsky, Begründer des staatlichen jüdischen Theaters »GOSET« in Moskau, blieb nach einem Gastspiel in den 1920er Jahren in Berlin.

Filmstill, das mehrere Personen um einen Marktstand zeigt, die einen Fisch betrachten
Filmstill aus »Jüdisches Glück« (Originaltitel: »Jidische Glikn«) © The National Center for Jewish Film

 

Kaddisch für einen Freund

Spielfilm von Leo Khasin
(D 2011, 94 Min., OV mit russischen Untertiteln)

Junger Mann schaut durch ein Fenster, sein Antlitz spiegelt sich darin
Filmstill aus »Kaddisch für einen Freund« © SiMa 2011

Der 14-jährige Ali hat im palästinensischen Flüchtlingslager gelernt, die Juden zu hassen. Jetzt lebt er in Kreuzberg, der Nachbar ist ein alter russischer Jude. Nach einem Einbruch in dessen Wohnung droht die Abschiebung es sei denn, der Junge kann den »Feind« zur Rücknahme der Anzeige bewegen.

 

Red Zion

Dokumentarfilm von Evgeny Tsymbal (Russland 2006, 52 Min., OmeU)

Der Film über die jüdisch-autonomen Gebiete in der Sowjetunion auf der Krim und in Birobidzhan zeigt historisches Filmmaterial aus den 1920er und 1930er Jahren.


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