Die Dependance des Leo Baeck Institute

Archiv zur Erforschung des deutschsprachigen Judentums seit der Aufklärung

Brille von Moses Mendelssohn mit Etui; courtesy of the Leo Baeck Institute New York

Als das Jüdische Museum Berlin eröffnet wurde, richtete das Archiv des New Yorker Leo Baeck Institute hier eine Dependance ein. Damit wurde eines der größten Archive zur deutsch-jüdischen Geschichte in Deutschland zugänglich.

Das Leo Baeck Institute (LBI) wurde 1955 in New York, London und Jerusalem gegründet. Benannt ist es nach dem Rabbiner Leo Baeck, einem der bedeutendsten Repräsentanten des deutschen Judentums. Es erforscht die Geschichte des deutschsprachigen Judentums seit der Aufklärung.

Ort

W. M. Blumenthal Akademie, Archiv

Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1, 10969 Berlin
(gegenüber dem Museum)

Sammlung des New Yorker Archivs

Das New Yorker Archiv besitzt eine umfassende Sammlung von Materialien: Gemeindeakten, persönliche Unterlagen, Korrespondenzen sowie Zeugnisse aus dem religiösen, sozialen, kulturellen, intellektuellen, politischen und wirtschaftlichen Leben spiegeln das ganze Spektrum deutsch-jüdischer Existenz wider.

Bestände bei uns

In Verlauf der Jahre standen fast dreiviertel der New Yorker Bestände in Form von mehr als 4.500 Mikrofilmen in unserem Lesesaal zur Verfügung. Inzwischen ist ein Großteil hiervon digitalisiert und kann online eingesehen werden. Da sich einzelne Sammlungen jedoch immer noch nur bei uns auf Mikrofilm befinden, lohnt auch die Suche über den Gesamtkatalog.

Die Dependance beherbergt darüber hinaus einige Originalbestände, darunter die umfangreiche Constantin Brunner Sammlung, den Teilnachlass des Historikers Werner T. Angress sowie die Hinterlassenschaft des Schauspielers und Schriftstellers Frederick Ritter.

Unterstützende Organisationen

Die Verfilmung der New Yorker Sammlungen wird großzügig gefördert durch die Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft und die Deutsche Forschungsgemeinschaft im Rahmen ihrer Programme zur Förderung wissenschaftlicher Literaturversorgungs- und Informationssysteme.

Online-Ausstellung »May he rot forever«

Diese Ausstellung über die Rückkehr eines deutsch-jüdischen Emigranten als Befreier 1944/45 haben wir in Zusammenarbeit mit Google Arts & Culture aus dem Teilnachlass von Werner T. Angress erstellt.

Zur Ausstellung bei Google Arts & Culture

Ansprechpartner
Aubrey Pomerance
Leiter Archiv/Leo Baeck Institut
Tel.: 
+49 (0)30 259 93 556
Fax: 
+49 (0)30 259 93 409

Stiftung Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9–14
10969 Berlin

Ort

W. M. Blumenthal Akademie, Archiv

Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1, 10969 Berlin
(gegenüber dem Museum)