statisches Bild der interaktiven Figur »Changeling«
Fotocollage: Schüler, Lehrer, Podiumsdiskussion
Einblicke in »Vielfalt in Schulen«
© Jüdisches Museum Berlin

Vielfalt in Schulen

Ein Projekt mit und für Lehrerinnen und Lehrer

»Vielfalt in Schulen« ist ein Projekt zur Stärkung der Professionalität von Lehrer_innen in der Migrationsgesellschaft. Das Programm wird in Zusammenarbeit mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) durchgeführt und durch die Stiftung Mercator gefördert. Das Jüdische Museum Berlin hat das Projekt im Februar 2012 gestartet. Ziel ist es, durch Lehrerfortbildungen und prozessbegleitende Schulberatung, die interkulturelle Öffnung von Schulen zu begleiten und auf ein Schulklima hinzuwirken, das Diskriminierung verhindert. Wir sprechen von der »Migrationsgesellschaft«, um zu markieren, dass die vielfältigen Formen von Ein- und Auswanderung und Transit die »Alteingesessenen« und »Stationären« genauso betrifft wie die »Wandernden« und dass die Gesellschaft sich als Ganzes darauf einstellen muss.

Zielgruppe: Lehrerinnen und Lehrer weiterführender Schulen

Angesichts einer von Vielfalt geprägten Gesellschaft gehört es für Lehrerinnen und Lehrer zur täglichen Herausforderung, sich auf unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven ihrer Schüler_innen einzustellen. Sie müssen diese sowohl im Unterricht wie auch ganz allgemein im Schulleben berücksichtigen und ihnen gerecht werden.
Das Projekt »Vielfalt in Schulen« hat es sich zur Aufgabe gemacht, Lehrer_innen verschiedener Fachrichtungen und andere Pädagoginnen an weiterführenden Schulen hierbei zu unterstützen. So soll ein Beitrag zur Chancengleichheit von Kindern und Jugendlichen geleistet werden, die wegen ihres sozialen oder ethnischen Hintergrunds diskriminiert werden.

Die Partnerschulen

Seit Schuljahresbeginn im Sommer 2012 arbeiten die B.-Traven- Oberschule in der Großsiedlung Falkenhagener Feld, die Hermann-Hesse-Schule (Gymnasium) in Kreuzberg und die Ernst-Schering-Schule (Integrierte Sekundarschule) im Wedding für zwei Jahre mit dem Jüdischen Museum Berlin zusammen. Diese Schulen haben sich bereits im Vorfeld des Projektes stark in der Auseinandersetzung mit dem Thema »Diversität« und seiner Bedeutung für den Schulalltag engagiert. Durch ihre Zusammenarbeit bei »Vielfalt in Schulen« stärken sie ihre Kompetenzen im Umgang mit einer heterogenen Schülerschaft.

Fortbildungen und Prozessbegleitung

Die Lehrkräfte sollen durch gezielte Fortbildungen unterstützt und in ihren Kompetenzen im Bereich Diversität gestärkt werden. Dabei setzen wir uns mit »Diversitätskompetenz« auseinander, also der Fähigkeit, Unterschiede zwischen Menschen mit Respekt wahrzunehmen und ihren gesellschaftlichen Kontext zu reflektieren. Außerdem beschäftigen wir uns mit der Einwanderung nach Deutschland und stereotypem Schulbuchwissen, mit Medienkompetenz und kultureller Bildung. Die Weiterbildungen werden vom Austausch innerhalb und zwischen den beteiligten Schulen begleitet. Dabei unterstützt die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) die Schulleitungen, die Lehrerkollegien und alle pädagogischen Mitarbeiter fortlaufend bei ihren Schulentwicklungsprozessen.

Qualitätssicherung und Transfer

Das Projekt wird durch das Institut für Bildung in der Informationsgesellschaft (IBI e.V.) wissenschaftlich begleitet und fortlaufend evaluiert. So prüfen und sichern wir die Qualität unserer Arbeit und können ein rechtzeitiges Nachsteuern gewährleisten. Ein zusätzliches Ziel des Projekts ist es, Materialien zu erstellen, die auch andere Schulen und Museen zur Kooperation ermuntern sollen. Bei ihrer Entwicklung wird das »Vielfalt in Schulen«-Team durch einen Beirat unterstützt, dessen Mitglieder aus den Erziehungswissenschaften, Schulverwaltungen, der Lehrerbildung und dem Ministerium für Integration NRW kommen.

Schule und Museum in der Migrationsgesellschaft - Fachtagung

Unter dem Motto »Schule und Museum in der Migrationsgesellschaft« veranstaltet das Jüdische Museum Berlin eine Tagung, die sich an  Lehrer_innen, Pädagog_innen aus der schulischen Sozialarbeit und Mitarbeiter_innen von Museen und aus dem Bereich Vielfalt/Antidiskriminierung richtet. Anhand von Beispielen aus »Vielfalt in Schulen« und weiteren Schulkooperationen des Museums sind  Pädagog_innen eingeladen, sich mit Fachleuten über Perspektiven des guten Umgangs mit der Heterogenität in Schulen auszutauschen.

Fragen zur Gestaltung von Lernsituationen und schulischen Veränderungsprozessen gehören genauso dazu wie Reflexionen darüber, wie eine möglichst diskriminierungsfreie Schul- und Museumskultur aussehen könnte.

Glossar:
Textlogo: Vielfalt in Schulen
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Kontakt

Rosa Fava
Tel.: +49 (0)30 259 93 464
E-Mail: r.fava[at]jmberlin.de

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»Vielfalt in Schulen« ist ein Projekt des Jüdischen Museums Berlin in Zusammenarbeit mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS), gefördert durch die Stiftung Mercator.

Foto: Eingang der B.-Traven-Oberschule
B.-Traven-Oberschule
© Jüdisches Museum Berlin
Foto: Schulgebäude mit Schulhof
Ernst-Schering-Schule
© Ernst-Schering-Schule
Drei Schüler vor Schulgebäude (abgewandt)
Hermann-Hesse-Schule
© Hermann-Hesse-Schule

... und was gibt's noch?

Mann mit Mikrofon

Schule und Museum in der Migrations-
gesellschaft. Fachtagung für Lehrer_innen

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Wortlogo des Projekts »Vielfalt in Schulen«

»Vielfalt in Schulen« – Aktuelles

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Collage aus drei Wortmarken

»Vielfalt in Schulen« – Partner im Projekt

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Wortlogo des Projekts »Vielfalt in Schulen«

»Vielfalt in Schulen« – Rückblick auf die bisherigen Aktivitäten

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Frau erklärend gestikulierend

Lehrerfortbildungsreihe »Klischees reflektieren, Individuen stärken«

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handschriftliche Notiz: Erwartungen

Schulbegleitung und Beratung im Projekt »Vielfalt in Schulen«

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