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Ruth Jacobi. Fotografien


Hochaus von unten mit Fensterputzer

Ruth Jacobi, Fensterputzer
© Jüdisches Museum Berlin

Fällt der Name Jacobi in Verbindung mit Fotografie, ist meist von Lotte Jacobi, der berühmten Fotografin, die Rede. Kaum bekannt dagegen sind die Arbeiten ihrer jüngeren Schwester Ruth, der im Jüdischen Museum Berlin erstmals eine umfassende Ausstellung gewidmet ist.

Ruth Jacobi, die 1899 in eine seit drei Generationen tätige Fotografenfamilie in Posen hineingeboren wurde, erhielt ihre Ausbildung an der Photographischen Lehranstalt des Lette-Vereins in Berlin. Nach fünfjähriger Tätigkeit im Berliner Familienatelier arbeitete sie ab 1928 in den USA, wo sie u.a. eine Reportage über Juden in der Lower East Side machte. Ab 1931 führte sie zusammen mit Lotte Jacobi das Atelier Jacobi in der Joachimsthalerstraße, ab 1933 am Kurfürstendamm. Im Mai 1935 emigrierte Ruth Jacobi in die USA. Ende der 1930er Jahre zog sie sich weitgehend aus der professionellen Fotografie zurück.

Wann

7. November 2008 bis 8. März 2009

Wo

Libeskind-Bau EG, Eric F. Ross Galerie

Eintritt

mit dem Ticket der Dauerausstellung

Eröffnung

6. November 2008, 19 Uhr

Das Werk von Ruth Jacobi umfasst Porträts, Stillleben, Reportage- und Reisefotografien sowie Pflanzen- und Experimentalfotografien. In der Ausstellung wurde mit rund 70 Aufnahmen die Vielseitigkeit der bisher unbekannten Fotografin gezeigt.

Diese Ausstellung wurde im Rahmen des Europäischen Monats der Fotografie Berlin gezeigt.

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