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Archiv des Leo Baeck Institute


Quadratische Brille mit runden Gläsern

Brille von Moses Mendelssohn mit Etui
© Leo Baeck Institute New York

Als das Jüdische Museum Berlin eröffnet wurde, richtete das Archiv des New Yorker Leo Baeck Institute hier eine Dependance ein. Damit wurde eines der größten Archive zur deutsch-jüdischen Geschichte in Deutschland zugänglich.

Gästebuchseite mit Eintragungen und Landschaftszeichnung

Gästebuch, Haus Einstein, Caputh 1929-1932
© Leo Baeck Institute New York

Das Leo Baeck Institute wurde 1955 in New York, London und Jerusalem gegründet. Benannt ist es nach dem Rabbiner Leo Baeck, einem der bedeutendsten Repräsentanten des deutschen Judentums. Es widmet sich der Erforschung der Geschichte des deutschsprachigen Judentums seit der Aufklärung. Sein New Yorker Archiv besitzt eine umfassende Sammlung von Materialien: Gemeindeakten, persönliche Unterlagen, Korrespondenzen, Zeugnisse aus dem religiösen, sozialen, kulturellen, intellektuellen, politischen und wirtschaftlichen Leben spiegeln das ganze Spektrum deutsch-jüdischer Existenz wider.

In Verlauf der Jahre standen fast dreiviertel der New Yorker Bestände in Form von mehr als  4.500 Mikrofilmen im Lesesaal des Jüdischen Museums Berlin zur Verfügung. Inzwischen ist ein Großteil hiervon digitalisiert und kann online eingesehen werden: http://www.lbi.org/digibaeck/. Da sich einzelne Sammlungen jedoch immer noch nur bei uns auf Mikrofilm befinden, lohnt immer auch die Suche über den Gesamtkatalog: http://www.lbi.org/ (Suche unter »Our Catalog«).

Die Dependance beherbergt darüber hinaus einige Originalbestände, darunter die umfangreiche Constantin Brunner Sammlung, den Teilnachlass des Historikers Werner T. Angress sowie die Hinterlassenschaft des Schauspielers und Schriftstellers Frederick Ritter.

Kontakt

Aubrey Pomerance
Leiter Archiv JMB/Leo Baeck Institut
Tel: +49 (0)30 259 93 556
Fax: +49 (0)30 259 93 409
a.pomerance[at]jmberlin.de

Zahlreiche Dokumente aus den LBI-Beständen wurden 2013  im Online-Projekt des JMB präsentiert: »1933. Der Anfang vom Ende des deutschen Judentums« (www.jmberlin.de/1933).

Die Verfilmung der New Yorker Sammlungen wird großzügig gefördert durch die Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft und die Deutsche Forschungsgemeinschaft im Rahmen ihrer Programme zur Förderung wissenschaftlicher Literaturversorgungs- und Informationssysteme.

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