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Sammlung Bildende Kunst

Visuelle Kultur deutsch-jüdischer Geschichte und Gegenwart

Das Bild zeigt ein Gemälde in dunklen Brauntönen, grünen und gelben sowie blauen Tönen. In der Mitte ist ein Gemälde abgebildet, auf dem zwei Personen voneinander weggehend dargestellt sind. In der Mitte führt ein Pfad zu einem Haus.

Arthur Segal, Trennung, aus dem Zyklus Dramen, 1918; Jüdisches Museum Berlin, Foto: Jens Ziehe

Unser Sammlungsgebiet Bildende Kunst dokumentiert und erforscht die jüdische Geschichte und Gegenwart aus der Perspektive der visuellen Kultur.  

Eine jüdische Bildkultur entwickelte sich innerhalb der Kunstwissenschaft im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert im Kontext der jüdischen Aufklärung (Haskala) und der bürgerlichen Lebenswelt. In unserer Sammlung zeugen davon Porträts und Familienbilder, sowie die Werke der ersten Generation jüdischer Künstler*innen. 

Die Stärke der Sammlung liegt in der Epoche der klassischen Moderne (1890–1940) mit Werken von Max Liebermann, Lesser Ury, Jankel Adler, Max Oppenheimer, Arthur Segal, Ludwig Meidner, Joseph Budko, Jakob Steinhardt und Hermann Struck. Sie zeigen Jüdinnen*Juden als Teil der Kunstwelt ihrer Zeit, die mit den Mitteln der Kunst über ihren Platz in der Gesellschaft und über die Bedeutung des Judentums reflektierten. In unserer umfangreichen Grafiksammlung wird auch die Literatur visuell präsent. 

Darüber hinaus sammeln wir biografisches und dokumentarisches Material über Künstler*innen. 

Kunstproduktion ab 1933

Für die Zeit nach 1933 gilt unser besonderes Interesse der ästhetischen Verarbeitung von Verfolgungs- und Emigrationserfahrungen, sowie dem Kulturtransfer zwischen Deutschland und den Emigrationsländern. 

Nach der Katastrophe lagen – und liegen – die Zentren jüdischer Kunstproduktion außerhalb Deutschlands. Die Auseinandersetzung mit dem Gedenken an die Schoa zeigen wir mit Arbeiten von Christian Boltanski, Micha Ullman oder Menashe Kadishman. Das Thema Architektur, das durch Daniel Libeskinds Bau eng mit dem Museum assoziiert ist, wird in der Sammlung exemplarisch auch in Form von Synagogen- und Gedenkstättenprojekten der letzten Jahrzehnte dokumentiert.  

Zeitgenössisches Sammeln  

Das Museum beobachtet das Schaffen zeitgenössischer Künstler*innen zu jüdisch-deutschen Themen, wie zum Beispiel mit Werken von Maria Eichhorn oder Yael Bartana, und sammelt ausgewählte Positionen, die sich der übrigen Sammlung fügen. Wir befragen den Kanon stets neu und ergänzen ihn durch bislang unbeachtete Positionen.  

Elisabeth Wolff, Schreitendes Mädchen; Depositum, Foto: Jens Ziehe Erfahren Sie mehr über die Skulptur in unserem Essay

Wie kann ich in Archiv, Sammlungen und Bibliothek des Museums recherchieren?

Wir haben einen öffentlich zugänglichen Lesesaal. Außerdem können Sie in unseren Bibliotheks- und ausgewählten Sammlungsbeständen online recherchieren. Für die Einsicht weiterer Bestände nehmen Sie bitte Kontakt zu den zuständigen Kurator*innen auf.

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Wie kann ich dem Museum Objekte, Fotos oder Dokumente stiften?

Sie sind im Besitz von Material zur jüdischen Kultur und Geschichte in Deutschland und denken, dass dieses für uns interessant sein könnte? Dann freuen wir uns, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen!  

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Ich würde gerne ein Objekt aus Ihren Sammlungen abbilden oder ausleihen, an wen kann ich mich wenden?

Bei Fragen zu Foto-Reproduktionen stehen Ihnen Valeska Wolfgram und Birgit Maurer-Porat (Tel. +49 (0)30 259 93 433, E-Mail: fotodoku@jmberlin.de) zur Verfügung. Bitte beachten Sie, dass die Bearbeitungszeit für Anfragen zwischen vier und sechs Wochen betragen kann. 

Leihanfragen müssen grundsätzlich sechs Monate (umfangreiche Anfragen mindestens acht Monate) vor Ausstellungsbeginn schriftlich an die Direktion (Frau Hetty Berg, Stiftung Jüdisches Museum Berlin, Lindenstr. 9-14, 10969 Berlin) gestellt werden. 

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Kontakt

Dr. Shelley Harten
Kuratorin für Kunst
T +49 (0)30 259 93 385
s.harten@jmberlin.de

Postadresse

Stiftung Jüdisches Museum Berlin 
Lindenstraße 9–14 
10969 Berlin

Abstraktes Gemälde in Blau-, Schwarz- und Gelbtönen

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