Direkt zum Inhalt

Hinweis: Wir liefern alle Bilder im WebP-Format aus. Seit September 2022 wird dieses Format von allen modernen Browsern unterstützt. Es scheint, dass Sie einen älteren Browser verwenden, der keine Bilder im WebP-Format anzeigen kann. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser.

Museum – Wissenschaft – Familiengedächtnis

Perspektiven einer unbekannten Migrationsgeschichte – Symposium im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung Berlin Transit (mit Audio-Mitschnitt)

Begleitend zu Berlin Transit. Osteuropäisch-jüdische Migranten im Berlin der 1920er Jahre findet ein eintägiges Symposium statt, in dem einzelne Themen der Ausstellung vertieft und die Wechselwirkungen von Museum, Forschung und Familienerinnerungen für die Annäherung an ein weitgehend in Vergessenheit geratenes Kapitel der Berliner Migrationsgeschichte diskutiert werden.

leider verpasst

Übersichtsplan mit allen Gebäuden, die zum Jüdischen Museum Berlin gehören. Der Altbau ist grün markiert

Wo

Altbau 2. OG, Großer Saal
Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

Programm des Symposiums

Uhrzeit          

Programmpunkt

9–10 Uhr

Charlottengrad und Scheunenviertel
Bilder einer Ausstellung

Leonore Maier (Jüdisches Museum Berlin): Inszenierte Wissenschaft? Zur Konzeption einer kulturhistorischen Ausstellung
Ulrike Pilarczyk (TU Braunschweig): Das Scheunenviertel – eine historisch-kritische Bildanalyse
Moderation: Gertrud Pickhan (Osteuropa-Institut, FU Berlin)

10–11 Uhr

Kuratorenführung durch die Ausstellung Berlin Transit

 

Kaffeepause

11:30–13 Uhr

Großstadt und Identität
Fremd- und Eigenbilder osteuropäisch-jüdischer Migranten in Berlin

Anne-Christin Saß (Osteuropa-Institut, FU Berlin): Berliner Luftmenschen. Osteuropäisch-jüdische Migranten in der Weimarer Republik 
Lesung Fabian Schnedler: Grenadierstraße. Ein Roman von Fischl Schneersohn, auf Jiddisch und Deutsch
Alina Bothe (Osteuropa-Institut, FU Berlin): Grenadierstraße. Ein Roman von Fischl Schneersohn
Moderation: Stefanie Schüler-Springorum (Zentrum für Antisemitismusforschung, Berlin)

 

Mittagspause

14–15:30 Uhr

Kampf den Bolschewiki!
Die Debatten um Revolution und Pogrome in Berlin

Efim Melamed (Projektkoordinator Judaica in der Ukraine): Ein vergessener Film des Ostjüdischen Historischen Archivs
Christoph Dieckmann (Fritz-Bauer-Institut, Frankfurt/Main): Das Stereotyp des „jüdischen Bolschewik“ und die Debatten über die ukrainischen Pogrome in Berlin
Moderation: Ingo Loose (Institut für Zeitgeschichte, Berlin)

16–17:30 Uhr

Was blieb?
Nachfahren osteuropäisch-jüdischer Migranten erzählen

Mit Efrat Carmon (Jerusalem), Zeev Lewin (Ramat Gan), Ann Pasternak Slater (Oxford) und Mira Zakai (Givataim)
Moderation: Verena Dohrn (Osteuropa-Institut, FU Berlin) und Aubrey Pomerance (Jüdisches Museum Berlin)

19:30 Uhr

Konzert „A Kapelle Konzertisten“
„Neue jüdische Musik“ im Berlin der 1920er Jahre

Mit Jascha Nemtsov und Tehila Nini Goldstein

Programm des Symposiums zum Download

Download (PDF / 94.11 KB / auf Deutsch)

Veranstaltet vom Forschungsprojekt „Charlottengrad und Scheunenviertel. Osteuropäisch-jüdische Migranten im Berlin der 1920/30er Jahre“ am Osteuropa-Institut der Freien Universität Berlin in Kooperation mit dem Jüdischen Museum Berlin

When & Where?

  • Wann24. Mär 2012
  • Wo Altbau 2. OG, Großer Saal
    Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin
    Zum Lageplan

Links zu Themen, die Sie interessieren könnten