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Glossar - P

Koppel S. Pinson (1904-1961)

Der Historiker Koppel S. Pinson war als offizieller Repräsentant des American Joint Distribution Committee, der wichtigsten Hilfsorganisation für die jüdischen überlebenden, in Deutschland tätig. Er hatte entscheidenden Anteil an der Gründung des Offenbach Archival Depot.


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James S. Plaut (1912-1996) (links im Bild)

James S. Plaut (1912-1996)

Der amerikanische Kunsthistoriker (links im Bild) wurde im November 1944 zum Leiter der Art Looting Investigation Unit (ALIU) ernannt, die dem Office of Strategic Services (OSS) unterstand. Ab Juni 1945 bis Frühjahr 1946 verhörten Plaut und seine Mitarbeiter, die von Altaussee aus operierten, vor allem ehemalige Mitglieder oder Zulieferer des Einsatzstabs Reichleiter Rosenberg.


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Johannes Pohl (1904-1960) am Schreibtisch

Johannes Pohl (1904-1960)

Der katholische Theologe Johannes Pohl leitete von April 1941 bis Oktober 1943 die Hebraica-Sammlung des Instituts zur Erforschung der Judenfrage. In dieser Funktion nahm er an zahlreichen Beschlagnahmeaktionen in Südost- und Osteuropa teil. Nach 1945 arbeitete er für die katholische Kirche und die Duden-Redaktion.

Seymour Pomrenze (1916-?)

Pomrenze war ab 1946 erster Leiter des Offenbach Archival Depot. In dieser Funktion war er unter anderem an der Rückgabe der Bibliotheca Rosenthaliana an die Niederlande und der Strashun Bibliothek aus Wilna an das Yidisher visnshaftlekher institut (YIVO) New York beteiligt. Das 1925 gegründete YIVO ist eine akademische Einrichtung zum Studium jiddischer und ostjüdischer Kultur.


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Hans Posse (1879-1942)

Der Kunsthistoriker Hans Posse wurde am 26. Juni 1939 von Hitler persönlich mit dem Aufbau des »Führermuseums« in Linz betraut. Um Posse herum formierte sich der sogenannte »Sonderauftrag Linz«. Unter dessen Verfügungsgewalt standen nicht nur die Kunstwerke für das »Führermuseum«, sondern alle unter »Führervorbehalt« gestellten Bestände.


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