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Archiv


Das Archiv des Jüdischen Museums Berlin bewahrt über 1.500 Konvolute, die das Leben und Schicksal deutscher Juden und deutsch-jüdischer Familien auf vielfältige Weise dokumentieren.

Foto des Testaments mit sieben roten Wachssiegeln

Testament von Veitel Heine Ephraim (1703-1775), Berlin 1774
© Jüdisches Museum Berlin, Foto: Jens Ziehe

Seine Bestände stammen fast ausschließlich aus privaten Schenkungen. Sie enthalten neben Schutz- und Bürgerbriefen, Heirats- und anderen Personenstandsurkunden Dokumente aus Militärzeit und Ausbildung, beruflichem Leben, geschäftliche, wissenschaftliche und private Korrespondenzen, Tagebücher und Memoiren. Ergänzt wird das schriftliche Material durch Fotografien, verzierte Urkunden, Erinnerungsstücke und Gebrauchsgegenstände der anderen Sammlungsgebiete.

Besonders umfangreich sind die Bestände zum bürgerlichen Leben im Kaiserreich, zur Teilnahme am Ersten Weltkrieg sowie zu Verfolgung und Emigration während der NS-Zeit. In diesen Epochen liegen auch die historischen Schwerpunkte der Sammlung, wobei einzelne Konvolute bis in die erste Hälfte des 18. Jahrhunderts zurückreichen, andere uns bis in die Gegenwart führen.

Kontakt

Aubrey Pomerance
Leiter Archiv JMB/Leo Baeck Institut
Tel: +49 (0)30 259 93 556
Fax: +49 (0)30 259 93 409
a.pomerance[at]jmberlin.de

Die Mehrzahl der Archivalien stammt aus Berlin. Dieser geographische Schwerpunkt ist zum einen auf die Entstehungsgeschichte der Sammlung zurückzuführen, zum anderen ergibt er sich aus der Tatsache, dass etwa ein Drittel der deutschen Juden in dieser Stadt lebten. Seit Eröffnung des Jüdischen Museums ist es jedoch gelungen, umfangreiches Material zum jüdischen Leben in anderen Städten und Regionen zu erwerben.

Alle Bestände stehen Forschenden, Studierenden und anderen Interessierten auf Anfrage im Lesesaal des Museums zur Verfügung.

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