Schlagerschallplatten aus den 1960er- und 1970er-Jahren; Jüdisches Museum Berlin, Foto: Roman März
Schlager
Ausstellungsvorschau
Die Ausstellung erzählt die Geschichte des Schlagers zwischen den 1920er- und 1980er-Jahren aus jüdischer Perspektive. Dabei rückt sie die Geschichte jüdischer Akteur*innen in den Fokus und greift Themen wie Erinnerung und Verdrängung, Ausgrenzung und Instrumentalisierung, Zugehörigkeit und Identität auf.
Gerade populäre Unterhaltung ermöglicht einen Zugang zu gesellschaftlichen Selbstverständnissen und Konflikten. Entlang der Karrieren jüdischer Protagonist*innen im Schlagerbetrieb der Weimarer Republik, der BRD und der DDR veranschaulicht die Ausstellung, wie eng Populärkultur, Politik und Geschichte miteinander verwoben sind. So entsteht ein neuer Blick auf deutsche Kultur- und Zeitgeschichte des 20. Jahrhunderts.
Informationen zur Ausstellung im Überblick
- Wann 17. Sep 2027 bis 23. Apr 2028
- Eintritt 10 €, erm. 4 €
- Wo Altbau 1. OG
Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin
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