Die Akademieprogramme

Raum für die Perspektiven religiöser und ethnischer Minderheiten

Akademieprogramme

Mit der Eröffnung der Akademie im Jahr 2012 haben wir das Spektrum unserer bisherigen Museumsaktivitäten um die Akademieprogramme erweitert. Ausgehend von der Aufgabe unseres Museums, sich der jüdischen Geschichte und Kultur in Deutschland zu widmen, geben die Akademieprogramme auch den Perspektiven anderer religiöser und ethnischer Minderheiten Raum. Dabei nehmen wir nicht nur die Beziehung zwischen Mehrheitsbevölkerung und einzelnen Minderheiten in den Blick, sondern fördern insbesondere den Austausch und die Vernetzung von Minderheiten untereinander.
Ort

W. M. Blumenthal Akademie

Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1, 10969 Berlin
Postanschrift: Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin

Migration & Diversität und Jüdisch-Islamisches Forum

Teil der Akademieprogramme sind das Jüdisch-Islamische Forum und das Akademieprogramm zu Migration und Diversität. Mit einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm aus Lesungen, Konferenzen, Workshops und Podiumsdiskussionen bieten beide eine Plattform für die Auseinandersetzung mit gesellschaftspolitisch hochaktuellen Themen wie Deutschland als Einwanderungsland oder der Situation von Jüdinnen*Juden und Muslim*innen als religiösen Minderheiten in Deutschland.

Kontakt:
Dr. Yasemin Shooman
Leiterin Akademieprogramme
Tel.: 
+49 (0)30 259 93 379

Adresse:

W. M. Blumenthal Akademie
Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1
10969 Berlin
Postanschrift: Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin

Ort

W. M. Blumenthal Akademie

Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1, 10969 Berlin
Postanschrift: Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin

Akademieprogramme (6) Kommende Veranstaltungen Alle anzeigen

Kommende Veranstaltungen

Hier finden Sie das aktuelle Veranstaltungsprogramm des Jüdisch-Islamischen Forums und des Akademieprogramms zu Migration und Diversität.

Gott, Darwin und die Evolution

31. Januar 2019
Die Erkenntnisse der Evolutionsbiologie haben das Verständnis von der Entstehung des Lebens grundlegend verändert. Wie lässt sich der Schöpfungsglaube in Judentum und Islam vor diesem Hintergrund heute denken? Darüber diskutieren Natan Slifkin (Biblischer Museum für Naturgeschichte, Beit Shemesh) und Rana Dajani (University, Hashemite Jordanien).

Wie viel Gott ist in den heiligen Schriften?

5. März 2019
Wie lassen sich der Glaube an die Offenbarung der Heiligen Schriften und die historische Textforschung miteinander vereinbaren? Über diese Frage diskutieren Benjamin Sommer, Experte für moderne jüdische Theologie und Abdelmajid Charfi, Herausgeber einer aktuellen historisch-kritischen Koranausgabe.

Zugangsbarrieren

20. März 2019
Die Tagung setzt sich mit diskriminierenden Zugangsbarrieren zu Schulen auseinander und hinterfragt rassismuskritisch museale Praxen des Sammelns, Ordnens und Ausstellens. Mit Keynotes von Jane Weiß (Humboldt Universität zu Berlin) und Bonita Bennett (District Six Museum, Kapstadt).

Der Mensch zwischen Freiheit und Schicksal

30. April 2019
Neue Erkenntnisse der Psychologie, der Hirn- und Genforschung ziehen die Fähigkeit des Menschen zur bewussten Entscheidung immer stärker in Zweifel. Es geht dabei um nicht weniger als die Verantwortung des Menschen für sein eigenes Handeln. Ist unsere Willensfreiheit wirklich nur eine Illusion? Es diskutieren Alan Mittleman (Jewish Theological Seminary of America) und Martin Mahmud Kellner (Institut für Islamische Theologie, Osnabrück).

Glauben Sie an Wunder?

13. Juni 2019
Wundererzählungen aus den Heiligen Schriften des Judentums und des Islam stoßen bei vielen Menschen auf Skepsis oder Ablehnung. Für Gläubige sind sie objektive Tatsachenberichte und Beweis für die Existenz Gottes. Kann man heute noch an Wunder glauben? Der Experte für jüdische Philosophie, James A. Diamond, diskutiert mit der Religionswissenschaftlerin Umeyye Isra Yazicioglu.

Schöpfung und Evolution in der Schule

4. Juli 2019
An einigen religiös orientierten Schulen in den USA, in Israel und in islamisch geprägten Ländern wird die Evolutionsbiologie nicht unterrichtet. Die Kritik gegenüber dieser Praxis wächst auch aus den Reihen jüdischer und muslimischer Theolog*innen. Wie kann sowohl eine naturwissenschaftliche als auch eine theologische Sichtweise auf die Welt gelehrt werden, ohne dabei religiöse Perspektiven zu delegitimieren oder zu verabsolutieren? Die Erziehungswissenschaftlerinnen Rachel S. A. Pear und Anila Asghar diskutieren darüber aus jüdischer und muslimischer Perspektive.