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Ab Samstag, 14. März 2020 bleibt das Jüdische Museum Berlin bis auf Weiteres für Besucher*innen geschlossen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Maya Zacks computergenerierte Visualisierungen der Serie Living Room (2009) basieren auf erzählten Erinnerungen und zeigen das Wohnzimmer einer jüdischen Familie der 1930er-Jahre; Jüdisches Museum Berlin.

Unsere Sammlungen

„Geschichten erzählen mit Objekten“ ist ein Leitgedanke unserer Sammel­tätigkeit auf allen Gebieten. Dies kann durch herausragende Einzelstücke geschehen ebenso wie durch Ensembles aus unterschiedlichen Objekten, Bildern, Kunstwerken und Dokumenten. So zeigen wir das Leben der deutschen Jüdinnen*Juden und der Jüdinnen*Juden in Deutschland.

Sammlungsobjekte

Zurzeit umfassen unsere Sammlungen etwa 9.500 Kunstwerke, 1.000 Objekte der Angewandten Kunst, 1.500 des religiösen Gebrauchs sowie 4.500 Objekte der Alltagskultur, 24.000 Fotografien und über 1.700 Konvolute des Archivs sowie die historischen Bestände der Bibliothek mit circa 11.000 Bänden.

Die Sammlungs­objekte dienen dazu, jüdische Kultur und Geschichte auf anschauliche Weise zu vermitteln, Material für die Forschung zur Verfügung zu stellen und nicht zuletzt das Andenken an die Menschen zu bewahren, deren Geschichten sie erzählen.

Familien­sammlungen

Ein Herzstück unserer Sammlung sind die Nachlässe von Familien. Sie enthalten alle Arten von Bildern, Gegen­ständen und Schrift­stücken. Zusammen zeigen sie ein lebendiges Bild vom privaten, beruflichen und religiösen Leben. Die Familien­sammlungen wurden durch Verfolgung und Emigration hinweg bewahrt und dem Museum von Nach­kommen aus aller Welt geschenkt.

Historische Schwerpunkte

Die meisten Objekte unserer Sammlungen stammen aus dem 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sie dokumentieren die bürgerliche Lebenswelt und die Moderne sowie Verfolgungs- und Emigrations­erfahrungen. Berlin ist dabei ein Schwerpunkt, doch suchen wir als Jüdisches Museum der Bundesrepublik auch Objekte aus anderen Regionen, aus anderen Epochen und zu anderen Themen.

Unser besonderes Interesse beim Ausbau der Sammlung in den nächsten Jahren gilt der Zeit nach 1945 bis in die Gegenwart. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns dabei unterstützen, die Sammlung durch interessante Objekte zu erweitern. Machen Sie uns ein Angebot oder spenden Sie an den Förderverein.

Detail aus Living Room 1 von Maya Zack. Die computer­generierten Visualisierungen der Serie Living Room (2009) basieren auf erzählten Erinnerungen und zeigen das Wohn­zimmer einer jüdischen Familie der 1930er-Jahre; Jüdisches Museum Berlin.

Ansprechpartnerin

Leiterin der Sammlungen/Kuratorin für Kunst
Inka Bertz
T +49 (0)30 259 93 414
F +49 (0)30 259 93 409
i.bertz@jmberlin.de

Postadresse

Stiftung Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9–14
10969 Berlin

Wenn Sie das Jüdische Museum Berlin unterstützen möchten und glauben, Material zu besitzen, das für uns interessant sein könnte, nehmen Sie Kontakt zu uns auf!

Zur ausführlichen Antwort

Wir haben einen öffentlich zugänglichen Lesesaal. Außerdem können Sie in unseren Bibliotheks- und ausgewählten Sammlungsbeständen online recherchieren. Für die Einsicht weiterer Bestände nehmen Sie bitte Kontakt zu den zuständigen Kurator*innen auf.

Zur ausführlichen Antwort

Die Ansprechpartnerin für Foto-Reproduktionen ist Valeska Wolfgram (T +49 (0)30 259 93 433, E-Mail: v.wolfgram@jmberlin.de). Leihanfragen müssen mindestens sechs Monate im Voraus gestellt werden. Für Nachfragen zur organisatorischen Abwicklung wenden Sie sich bitte an Katrin Strube (T +49 (0)30 259 93 417, E-Mail: k.strube@jmberlin.de).

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