Veröffentlicht von am 16. November 2012

Badespaß mit Libeskind

Für Enthusiasten des Jüdischen Museums Berlin sind Ausflüge zu anderen Bauten von Daniel Libeskind selbstverständlich. Viele ähneln thematisch dem JMB, etwa das Felix-Nussbaum-Haus in Osnabrück oder das Jüdische Museum in San Francisco. Doch auch die Libeskind-Gebäude ohne Museumsbezug sind einen Besuch wert. Eines davon ist das Schweizer Einkaufszentrum Westside, das 2008 an einer Autobahn außerhalb Berns errichtet wurde.

Abgesehen davon, dass das Einkaufszentrum, nun ja, eben ein Einkaufszentrum ist, hat es viel mit dem Jüdischen Museum Berlin, Libeskinds erstem Bauprojekt, gemeinsam.  weiterlesen

Veröffentlicht unter Architektur, Museum, Sport
Verschlagwortet mit , ,


Veröffentlicht von am 12. November 2012

Constantin Brunner im Kontext

Constantin Brunner (1862–1937), gehört zu den philosophischen Schriftstellern, die erst noch entdeckt werden müssen. Constantin Brunner am SchreibtischAus Anlass seines 150. Geburtstages und 75. Todestages fand vom 21. bis zum 23. Oktober 2012 im Jüdischen Museum eine Tagung statt, die auf vielfältige Weise seinem Denken und seiner Persönlichkeit nachspürte.  weiterlesen

Veröffentlicht unter Im Jüdischen Museum Berlin, Tagung
Verschlagwortet mit


Veröffentlicht von am 7. November 2012

David Hockney besucht R.B. Kitajs »Obsessionen«

Gemälde von Kitaj mit David Hockney und Blume

R.B. Kitaj, The Neo-Cubist, 1976–1987 © R.B. Kitaj Estate, Astrup Fearnley Collection, Oslo, Norwegen

Am 19. Oktober kurz nach 20 Uhr erhielt ich plötzlich die Nachricht: »David unterbricht seine Aufbauarbeiten in Köln und kommt am Sonntag zwischen 11 und 11.30 Uhr ins Jüdische Museum Berlin«.

Ich hatte schon vor einiger Zeit Kontakt zu dem Galeristen Peter Goulds aufgenommen, um herauszufinden, ob David Hockney wohl daran interessiert sein könnte, während der Vorbereitungen seiner Ausstellung »A Bigger Picture« im Museum Ludwig nach Berlin zu kommen, um die R.B. Kitaj-Ausstellung zu sehen. Obwohl dies zunächst unwahrscheinlich erschien, kam Hockney dennoch am 21. Oktober, begleitet von seinem Partner, dem Studiomanager und einem Fahrer, im eleganten grauen Zweireiher, schwarzem Hawaii-Hemd mit phantastischem Pflanzendekor und einer karierter Schirmmütze.  weiterlesen