Jewish Places geht heute live!

Ab sofort können Sie die neue Online-Plattform mit Inhalt und Leben füllen

Karte mit vier runden Ausschnitten aus historischen Fotos

Startscreen der Online-Plattform Jewish Places

 

Jewish Places macht lokalgeschichtliche Informationen zum jüdischen Leben in Deutschland über eine interaktive Karte zugänglich und lädt Nutzer*innen dazu ein, selbst Inhalte beizutragen. Durch diese Art der Partizipation werden neue Arten des Sammelns, Bewahrens und Teilens von Wissen über jüdisches Leben erprobt und ermöglicht.  weiterlesen


Veröffentlicht von am 8. Februar 2018 1 Kommentar

Veranstaltungstipp: Jewrovision 2018

Samstag, den 10. Februar, in Dresden, mit Livestream!

Motto der diesjährigen Jewrovision ist THE CIRCLE OF LIFE, es werden mehr als 60 Gruppen mit insgesamt über 1200 Teilnehmer*innen aus der gesamten Bundesrepublik erwartet. Die diesjährige Jury bilden Daniel Donskoy, Susan Sideropolous, Ben Salomo und Aaron Altaras.

Logo: Jewrovision Dresden 2018: The Circle of LifeAlle wichtigen Infos zur Veranstaltung in der Messe Dresden (Halle 1) – inklusive Hinweise zu Kartenreservierung und Anfahrt –  finden Sie auf der Jewrovision-Website.

Und falls Sie (anders als unsere Programmdirektorin) nicht persönlich hinfahren können: der Livestream beginnt ab 20:30 Uhr.

Jewrovision – was ist das?

Angelehnt an die Idee des Eurovision Song Contests ist die Jewrovision nicht nur der größte jüdische Gesangs- und Tanzwettbewerb Deutschlands, sondern auch Europas. Die erste Jewrovision fand 2002 in Bad Sobernheim statt, dieses Jahr findet der Wettbewerb erstmals in den neuen Bundesländern statt. Teilnehmen dürfen jüdische Kinder und Jugendliche von zehn bis neunzehn Jahren aus ganz Deutschland, die Anmeldung erfolgt über das jeweilige Jugendzentrum der zuständigen jüdischen Gemeinde.

Veröffentlicht unter Jüdisches Leben heute, Musik
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Ziemlich best practice

Mit etwas Verspätung veröffentlichte das Bundesverfassungsgericht am 8. November 2017 in einer Pressemitteilung seinen Beschluss vom 10. Oktober 2017, der verfügt, dass das Personenstandsrecht bis Ende 2018 einen weiteren positiven Eintrag erlauben müsse: ein drittes Geschlecht.

Als Reaktion darauf beschäftigen sich die Medien derzeit verstärkt mit Menschen mit intersexueller oder anderweitig queerer Geschlechtsidentität. Wer queer ist, findet in einer als heteronormativ gedachten Welt, die nur ein eindeutig weiblich oder männlich, aber nichts dazwischen oder darüber hinaus anerkennt, schlicht keinen Platz.

Wie der Raum für queere Menschen geöffnet und daran nicht nur sie, sondern alle wachsen können, zeigt beispielhaft die Geschichte von Tom Chai Sosnik. Im Frühjahr 2015 feierte er – getragen von seiner Familie und mit beeindruckender Souveränität – in einer von Rabbinerin Tsipi Gabai angeleiteten Zeremonie sein Comingout als transsexuell an einer jüdischen Schule in Kalifornien.

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