Veröffentlicht von am 17. April 2018 0 Kommentare

»Wir sind nicht mehr nur zu Gast, sondern gehören dazu.«

Ein Interview mit Elena Bashkirova

Auf dem Farbfoto ist Elene Bashkirova in schwarzem Blazer und violett gemustertem Schal zu sehen. Im Hintergrund ist die Jerusalem-Ausstellung des Jüdischen Museums Berlin zu erkennen.

Elena Bashkirova; Jüdisches Museum Berlin, Foto: Jule Roehr

Mit Händels »Ankunft der Königin von Saba« wird am 21. April 2018 die siebte Ausgabe des Kammermusikfestivals intonations im Glashof des Jüdischen Museums Berlin eröffnet. Im Anklang an unsere Ausstellung Welcome to Jerusalem greift das diesjährige Programm immer wieder Stücke auf, die die Heiligkeit Jerusalems verhandeln. Elena Bashkirova, künstlerische Leiterin des Festivals, ließ sich durch die Ausstellung führen und sprach mit uns im Anschluss über die »heilige Stadt«, die Etablierung der intonations in Berlin und die Musik der kommenden Festival-Tage:  weiterlesen


Veröffentlicht von am 14. Februar 2018 1 Kommentar

»Jerusalem ist wie ein Ex-Freund«

Interview mit Dalia Castel und Orit Nahmias

Dalia Castel und Orit Nahmias trafen sich zur Vorbereitung des Interviews auf der Couch, um Jerusalem for Cowards noch einmal gemeinsam zu gucken; Foto: privat

Dalia Castel ist Filmemacherin, Orit Nahmias Schauspielerin am Berliner Maxim Gorki Theater. Beide sind in Jerusalem aufgewachsen – und seit ihrer Kindheit befreundet. Ihre Wege kreuzten sich immer wieder. Heute leben Dalia und Orit in Berlin. Auf die Frage, warum sie einen Film über die Stadt ihrer Kindheit gemacht haben, fallen sie sich gegenseitig ins Wort: »Wir hatten Fragen …«, beginnt Orit zu erklären, »…zu Jerusalem«, ergänzt Dalia. Aus diesen Fragen ist ein sehr persönlicher Dokumentarfilm geworden: Jerusalem for Cowards (2011). Am 19. Februar wird er im Jüdischen Museum Berlin gezeigt, im Anschluss findet ein Gespräch mit den beiden Filmemacherinnen statt.

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Veröffentlicht von am 8. November 2017 0 Kommentare

Die Liebe zu den Katalogen

Ein Gespräch mit dem Kunsthistoriker, Rabbiner und Literatursammler Drs. Edward van Voolen

Seit mittlerweile dreieinhalb Jahren unterstützt der Kunsthistoriker und Rabbiner Drs. Edward van Voolen das DFG-Projekt, durch das sich unsere Bibliothek zu einer Forschungsbibliothek für jüdische Kunst entwickelt, mittels großzügiger Schenkungen aus seiner Privatsammlung. Inzwischen sind über 500 Publikationen aus dem Bereich Kunst und materielle Kultur des Judentums zusammen gekommen.

Edward van Voolen; Foto: privat

Herr van Voolen war 35 Jahre lang Kurator am Jüdischen Historischen Museum in Amsterdam und ist als Rabbiner in Deutschland tätig. Seit 2003 unterrichtet er am Abraham Geiger Kolleg der Universität Potsdam und publiziert regelmäßig über jüdische Religion, Kunst und Geschichte.

Lea Weik hat ihm einige Fragen zu seiner Sammelleidenschaft und seiner umfangreichen Schenkung  gestellt:

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