Veröffentlicht von am 10. Januar 2013

Was war das Wort des Jahres 2012 für dich?

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jüdischen Museums Berlin geben Antwort.

»Mein Wort des Jahres ist Vielfalt. Keines öfter gelesen oder gehört in diesem Jahr. Gesehen hauptsächlich bei Podiumsdiskussionen, manchmal auch draußen auf der Straße.«
Julia Jürgens, Veranstaltungen
(Anm. d. Red.: Siehe dazu u.a. die Videodokumentation der Veranstaltungsreihe »Visionen der Zugehörigkeit«)Zeichnung eines Frosches

»Mein Wort: ›Besucherfroschung‹ – ein netter Buchstabendreher, der mir beim Korrekturlesen eines Fachartikels zum Thema Besucherforschung mehrmals über die Zeilen ›hüpfte‹.«
Christiane Birkert, Besucherforschung

»Das Wort ›Augenscheinseinnahme‹. Auf diesen Begriff stieß ich bei Recherchen zum Auschwitz-Prozess: Er bezeichnet die Ortsbesichtigung in Auschwitz, bei der das Gericht den Wahrheitsgehalt von Zeugenaussagen überprüfte.«
Monika Flores Martínez, Ausstellungen  

»Mein Wort des Jahres ist ›Korrektiv‹ – die hedonistischen Zeiten sind vorbei, hoch lebe das Korrektiv.«
Katrin Möller, Marketing

»Mein Wort des Jahres ist ›Bio-Clip-Boom‹, gehört in einem Vortrag von Geoffrey Hartman auf der Preserving Survivors‘ Memories Tagung, da es für mich die Intensität audiovisuellen Selbstinszenierung in Zeiten von facebook, youtube, blogs etc. fasst.«
Katharina Obens, Besucherforschung
(Anm. d. Red.: Eine kurzer Tagungsbericht ist hier zu finden.)

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