Veröffentlicht von am 14. Dezember 2017 0 Kommentare

Wie Chanukka schmeckt

Latkes

Auf Hebräisch heißen sie Levivot, auf Jiddisch Latkes. Zu Chanukka werden sie süß (mit Apfelmus) oder herzhaft (mit Sauerrahm) serviert; Jüdisches Museum Berlin, Foto: Franziska Schurr

Zutaten (für vier Portionen)

  • 6 mittelgroße Kartoffeln
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 2 Eier, verquirrlt
  • 60 g Mehl
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer nach Geschmack
  • Pflanzenöl zum Braten
  • Apfelmus
  • Sauerrahm

 

Zubereitung

Kartoffeln und Zwiebeln fein raspeln. In einem Sieb abtropfen lassen und so viel Flüssigkeit wie möglich herauspressen. In eine große Schüssel geben und Eier und Mehl unterrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Öl in der Pfanne erhitzen. Den Teig esslöffelweise in das heiße Öl geben und ca. zwei Minuten frittieren, bis die Unterseite gebräunt ist. Wenden und noch ein bis zwei Minuten frittieren, bis auch die andere Seite goldbraun ist. Auf Küchenpapier abtropfen lassen. Die Latkes auf eine Servierplatte legen und bei 150°C im Backofen warm halten. Mit Apfelmus oder Sauerrahm servieren.

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Veröffentlicht von am 13. Dezember 2017 0 Kommentare

Chanukka – Howto?

Mit Chanukka-Detail-Wissen versorgten Sie bereits unsere »8 Facts« rund um das jüdische Weihefest aus dem letzten Jahr.

Ob Sie die Kerzen aber nun von links nach rechts oder von rechts nach links in die Chanukkia setzen müssen und von welcher Seite Sie wiederum mit dem Anzünden beginnen sollten, erfahren Sie hier mittels eines der schönsten Genres – dem Erklärfilm:

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Ziemlich best practice

Mit etwas Verspätung veröffentlichte das Bundesverfassungsgericht am 8. November 2017 in einer Pressemitteilung seinen Beschluss vom 10. Oktober 2017, der verfügt, dass das Personenstandsrecht bis Ende 2018 einen weiteren positiven Eintrag erlauben müsse: ein drittes Geschlecht.

Als Reaktion darauf beschäftigen sich die Medien derzeit verstärkt mit Menschen mit intersexueller oder anderweitig queerer Geschlechtsidentität. Wer queer ist, findet in einer als heteronormativ gedachten Welt, die nur ein eindeutig weiblich oder männlich, aber nichts dazwischen oder darüber hinaus anerkennt, schlicht keinen Platz.

Wie der Raum für queere Menschen geöffnet und daran nicht nur sie, sondern alle wachsen können, zeigt beispielhaft die Geschichte von Tom Chai Sosnik. Im Frühjahr 2015 feierte er – getragen von seiner Familie und mit beeindruckender Souveränität – in einer von Rabbinerin Tsipi Gabai angeleiteten Zeremonie sein Comingout als transsexuell an einer jüdischen Schule in Kalifornien.

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