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Ungefähr 30 Personen sitzen oder stehen verteilt in einem kleinen Hörsaal. Sie tragen alle schwarze Klamotten und lächeln in die Kamera.

Hebräischer Chor Berlin; Foto: Mathias Richter

Von der Dunkelheit zurück ins Licht

Winterkonzert des Hebräischen Chors Berlin

Der Hebräische Chor Berlin und das Jüdische Museum Berlin laden zum Winterkonzert ein: Das Programm wurzelt in der reichen jüdischen Musiktradition und lebt vom Kontrast zwischen melancholischer Klage und lebensbejahendem Jubel. 

So, 13. Dez 2026, 17 Uhr

Übersichtsplan mit allen Gebäuden, die zum Jüdischen Museum Berlin gehören. Der Altbau ist grün markiert

Wo

Altbau 2. OG, Großer Saal
Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

Die überlieferten Melodien geistlicher und weltlicher Prägung sowie die moderneren musikalischen Ausdrucksformen machen die Vielfalt jüdischen Lebens hörbar. Die hebräischen Texte erzählen von Erinnerung und Aufbruch, von Gemeinschaft, Glauben und dem Vertrauen auf neues Licht. 

Neben moderner und klassischer israelischer Chormusik bringt der Chor erstmals auch ein Werk aus Traum und Sehnsucht – einer Neuauflage des Hebräischen Liederbuchs – zur Aufführung. Das Liederbuch erschien erstmals 1912 in Berlin, maßgeblich gefördert vom jüdischen Mäzen James Simon. Im Rahmen eines Wettbewerbs vom Deutschen Chorverband wurde das Liederbuch 2025 neu interpretiert. 

Wir widmen diesen Abend allen Opfern des 7. Oktober 2023. 

Der Hebräische Chor Berlin besteht seit 2014 und vereint derzeit etwa 30 bis 40 Amateursänger*innen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Nationalitäten und kultureller Hintergründe. Ihr Repertoire reicht von klassischen israelischen Chorwerken bis hin zu zeitgenössischen hebräischen Liedern. Darüber hinaus bringt der Chor auch Lieder in traditionellen jüdischen Sprachen wie Ladino und Jiddisch zur Aufführung. Für sein Engagement für jüdisches Leben und ein friedliches Zusammenleben der Kulturen wurde der Chor 2025 mit der Geschwister-Mendelssohn-Medaille des Berliner Chorverbandes ausgezeichnet. 

Seit 2022 wird der Hebräische Chor Berlin von Dr. Yael Front geleitet. Sie ist Dirigentin und hat einen Doktortitel und einen Master-Abschluss in Orchester- und Operndirigat vom College-Conservatory of Music (CCM) der University of Cincinnati. 

Unterstützt wird der Chor am Klavier seit Juni 2024 von dem israelischen Pianisten Ben Holzman. Ben hat 2024 sein Masterstudium an der Universität der Künste Berlin abgeschlossen und ist bereits in der gesamten EU und in Israel aufgetreten.

Wann & wo?

  • WannSo, 13. Dez 2026, 17 Uhr
  • Dauer90 Minuten
  • Wo Altbau 2. OG, Großer Saal
    Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin
    Zum Lageplan
  • Eintritt

    15 €, erm. 10 €

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