»Ask the Rabbi«

Darf man am Schabbat mit dem Auto zum Gottesdienst in die Synagoge fahren? Was bin ich, wenn mein Vater Jude und meine Mutter Christin ist? Kann ein unbeschnittener Mann Jude sein?

Porträt-Collage der sieben Rabbiner/innen

Sieben Rabbiner (v.l.): Joshua Spinner, Irith Shillor, Daniel Katz, Julien-Chaim Soussan, Jonah Sievers, Avichai Apel, Gábor Lengyl
© Jüdisches Museum Berlin, Fotos: Thomas Valentin Harb

Die neue Sonderausstellung »Die ganze Wahrheit … was Sie schon immer über Juden wissen wollten« dreht sich um alltägliche und nicht-alltägliche Fragen an das Judentum. Einige dieser Fragen haben wir sechs Rabbinern und einer Rabbinerin gestellt und ihre Antworten gefilmt. Alle sieben amtieren in Deutschland und stehen für ein breites Spektrum religiöser Strömungen: orthodox, liberal, konservativ, progressiv.

Inspiriert von der Recherche in etlichen Internetforen mit Namen wie »Ask the Rabbi«, »Askmoses« oder »Dear Rabbi«, in denen Rabbiner in aller Welt Fragen zum Umgang mit dem religiösen Gesetz im Alltag beantworten, haben wir uns an die Dreharbeiten gemacht,  weiterlesen

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Veröffentlicht von am 24. Dezember 2012

Zitronen-Mandel-Kuchen

ZitroneDie Akademie des Jüdischen Museums Berlin wurde im November 2012 im Sinne von Moses Maimonides, Gelehrter des 12. Jahrhunderts, und seiner Maxime »Höre die Wahrheit, wer immer sie spricht« eingeweiht. Während Besucher und Gäste dieses Zitat deuteten, servierten wir einen mallorquinischen Zitronen-Mandel-Kuchen, dessen Rezept sich ins Mittelalter zurückverfolgen läßt. Der Kuchen ist ein Beispiel der damaligen jüdischen Patisserie, für die Maimonides bekanntlich eine Vorliebe gehabt haben soll.  weiterlesen

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Veröffentlicht von am 8. Dezember 2012

Was ist koscher für ein Inhaltsstoff?

Menora-Leuchter auf dekoriertem Tisch

© Michaela Conen

Alle Jahre wieder stehen Juden in Deutschland vor der Frage, wo sie ihre Chanukka-Utensilien herbekommen. In den Kaufhäusern lachen uns Weihnachtmänner an, die Regale quellen über mit mannigfaltigen Köstlichkeiten in glitzernden Verpackungen, und natürlich gibt es überall Adventskalender. Selbst die Pakete, die wir bekommen, sind lange vor dem Fest weihnachtlich geschmückt, doch weit und breit keine Chanukka-Artikel. Bei den üblichen »Verdächtigen«, den Geschäften mit jüdischer Literatur oder koscheren Lebensmitteln, gibt es wie immer die gleichen Pappteller und Dekoartikel mit dem Design von vor fünf Jahren. Da höre ich innerlich schon die Kinder sagen, »nicht schon wieder den gleichen Kram«. Also, was tun?  weiterlesen

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