res·o·nant

Eine Licht- und Klanginstallation von Mischa Kuball im Jüdischen Museum Berlin

Ausstellung res.o.nant

Das Jüdische Museum Berlin präsentiert mit res·o·nant eine begehbare Licht- und Klanginstallation des Düsseldorfer Konzeptkünstlers Mischa Kuball. Die Installation wurde eigens für die neue Ausstellungsfläche im Untergeschoss des Libeskind-Baus geschaffen.

bis Sommer 2019
Gebäudeplan mit Markierung des Libeskindbaus
Ort

Libeskind-Bau UG, Rafael Roth Galerie

Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

Eine Leuchte taucht den Raum in bläulich-violettes Licht

Drehende Spiegelelemente und Stroboskop-Blitze lassen die Räume erleuchten; Foto: Ladislav Zajac/Archiv Mischa Kuball, Düsseldorf/VG Bild-Kunst, Bonn 2017

Auf insgesamt mehr als 350 Quadratmetern bespielt res·o·nant zwei der fünf den Museumsbau vertikal durchziehenden Voids. Diese symbolischen Leerstellen, auf deren Materialität, Wirkung und Bedeutung sich Mischa Kuball bezieht, bilden den Ausgangspunkt für sein Werk.

In den 24 Meter hohen Räumen werfen rotierende Projektoren Lichtfelder in Form der Void-Grundrisse an Wände und Decken. Mittels drehender Spiegelelemente und Stroboskop-Blitze entsteht eine »Resonanz zwischen Architektur und Haut«, so der Künstler.

Als wichtiges Element der Installation sind über mehrere im Raum verteilte Lautsprecher jeweils 60-sekündige Soundclips – sogenannte Skits – zu hören, die von mehr als 150 Musiker*innen eigens für res·o·nant produziert wurden.

Links erleuchtet rotes Licht den Raum, rechts ist das Grau der Wände zu sehen
Rotierende Projektoren werfen Lichtfelder an Wände und Decken; Foto: Ladislav Zajac/Archiv Mischa Kuball, Düsseldorf/VG Bild-Kunst, Bonn 2017
Beteiligte Musiker*innen:

John Zorn / Roedelius / Jürgen Paape / Stabil Elite / Kreidler / Thomas Fehlmann / Heiner Goebbels / Frank Bretschneider / Emmanuel Witzthum / Monika Werkstatt (AGF, Barbara Morgenstern, Beate Bartel, Danielle de Picciotto, Gudrun Gut, Islaja, Lucrecia Dalt, Pilocka Krach, Sonae) / Ihor Holubizky / Kurt Dahlke aka Pyrolator / Pamela Z / Dee C’rell / Michael Scheibenreiter / Eberhard Kranemann / Andrew Pekler / Robert Kolinsky / Florian Bocksrucker / Alessandro Gaia / Karl Felix Bionek / Marlon T.L. Fink / Thomas Klein / Lucas Croon / Kobermann aka Johannes Piller / hans w. koch / Axel Heilhecker / Zafraan Ensemble / Minou Oram / BAR / Kurt Hentschläger / Odysseas Klissouras & Alexandros Kontogeorgakopoulos / Ascion / Alma Quartet / Michele Pedrazzi / Florian Scheibein / Söhnlein Brilliant / Alex Wirth / XAMBUCA / Yejin Gil / Tim Schumacher aka DJ Normal 4 / Midori Hirano / Anja Penner / Luis Negron / Opera Factory Freiburg & Holst-Sinfonietta / Ross Downes / Cass. aka Niklas Rehme-Schlüter / Michal Zietara / Krzysztof Honowski / Hans Nieswandt / Ali Chakav / Alicia Svigals & Uli Geissendoerfer / Stephan Groß / Daniel Schellongowski / Paul Brody / Giovanni Tepe / Yui Onodera / Nicolas Hermansen / Michel Aniol / Gischt & Misonica / Stefan Oehm / Cordula Ditz / Cornelia Friederike Müller aka CFM / David Flench / Dora Tomic / Billy Davis / Elke Horner / Myroslava / Joshua Dirk / Detlef Klepsch / Hans Ackermann / Niko Mitsuko / Theresa Schrezenmeir / Daniel Martini / Pamela Heller / Wu Siou Ming / Mai Linh / Iva Galovic / Angelo Custodio / Theerawat Klangjareonchai / Philip Albus / Nicola Anthony / Carolyn Enger / Felipe Tofani / Pina Ruecker / Anke Eckardt / Michael Tschijow / Sondermueller / Julie Sassoon / Aoi Swimming / Jens Standke / Dietmar Bonnen / Arturo Sezmer & Lorenzo Lagrava / Krzysztof Honowski / Sam Genovese / The Marx Trukker / Penelope Phylactopoulos & Andrew Scheinman / Christoph Strathmann / Timur Novikov / Konstantin von Sichart & Gernot Wieland / Liad Vanounou / Eric Vanounou / Stephan Mathieu / Amir Chasson / Valerian Maly & Klara Schilliger / Olga Neuwirth / Plantanik / Katrin von Chamier / Marcello Nass Ruggiero / Leonard Heifetz & Klezmer Yunan / Davide Luciani / Hilde Wollenstein & Wytze de Swart / Mikyung Song / Reverse Mode / Frank Kai & Wang Xuliang / Richard Harjit Hicks / Anthony D'Agostino / Sophia Dieckschaefer / SIGILLUM S / Bernd Jürgensen / David Fenech / Amijai Shalev / Gregory Kramer / Federico Federici / Bruno Franceschini / Hagai Izenberg / Luca Brignole / Marc Oller / Maria Blondeel / Oliver Salkic / Roland Kuit / Sam Ganovese / Stefan Juerke / Stefan Thorsson / YM / Liz Helman / Jair-Rohm Parker Wells / Tim Gorinski / Ross Simonini / Lea Letzel / Gil Zablodovsky / Dominik Noé / Shaul Bustan / Charles Emmett Freeman & Deborah Patterson / Luca Forcucci / Daniela Georgieva aka Pony / till baumann aka the ritournelle project / Leon Butler / Phillip Schulze / Martin Conrads / Karlo Javorski / Rena Meyer Weil / Rod Stasick / Stefano Pavarini aka POLDOTRONIX / Uli Schuster / Jadwiga Frej / Frank Schulte / Marion Fabian / amigzaj & k2 / Ensemble Medulla / Florian Wulff / Filip Caranica / Tiam Taheri

Ein Spiegelelement wird von einer Leuchte angestrahlt

Die Installation wurde eigens für die neue Ausstellungsfläche in der Rafael Roth Galerie geschaffen; Foto: Ladislav Zajac/Archiv Mischa Kuball, Düsseldorf/VG Bild-Kunst, Bonn 2017

res·o·nant LIVE

Im Rahmen der Berlin Art Week im September 2018 erweiterte Mischa Kuball seine Installation mit res·o·nant LIVE in den Berliner Stadtraum und der US-amerikanische Musiker Mike Banks ließ mit Soundscapes eine sich ständig wandelnde Sound-Performance in der Installation res·o·nant LIVE entstehen.
Mehr zu res·o·nant LIVE
Mehr zu Mike Banks Soundscapes

Logo der Berlin Art Week vom 26. bis 30. September 2018

Mischa Kuball

Mischa Kuball, geboren 1959 in Düsseldorf, arbeitet seit 1977 im öffentlichen und institutionellen Raum. Mit Hilfe des Mediums Licht erforscht er architektonische Räume und deren soziale und politische Diskurse. Seit 2007 ist Mischa Kuball Professor für public art an der Kunsthochschule für Medien in Köln, assoziierter Professor für Medienkunst an der Hochschule für Gestaltung/ZKM, Karlsruhe und seit 2015 Mitglied der Akademie der Wissenschaften und Künste NRW, Düsseldorf. Im Januar 2016 wurde er mit dem Deutschen Lichtkunstpreis ausgezeichnet.

Portrait des Künstlers; Foto: Archiv Mischa Kuball, Düsseldorf/Daniel Biskup, Wittenberg

Mit Unterstützung von

Logo der innogy Stiftung für Energie und Gesellschaft

Informationen zur Ausstellung im Überblick

  • Wann

    ab dem 17. November 2017

  • Eintritt

    mit dem Museumsticket (8 Euro, ermäßigt 3 Euro)

  • Wo

    Libeskind-Bau UG, Rafael Roth Galerie Zum Lageplan

Gebäudeplan mit Markierung des Libeskindbaus
Ort

Libeskind-Bau UG, Rafael Roth Galerie

Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin