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„Jüdisches Glück“ (1925) in einer Neu­vertonung von Masha Khotimski

Stummfilm mit Einführung und Gespräch

Der Stummfilm Jüdisches Glück (Russland 1925, Regie: Alexander Granowski) ist ein einmaliges Dokument der jüdisch-ukrainischen Kultur­geschichte, gedreht an Original­schauplätzen und ukrainischen Zentren jüdischen Lebens wie Berdytschiw, Odessa und Letytschiw. Die Komödie erzählt die Geschichte von Menachem Mendel aus Berdytschiw. Er hat große Träume, aber keinen beruflichen Erfolg. Schließlich versucht er sich als „Schadchen“ (jiddisch: Heirats­vermittler) und eine Reihe vergnüglicher Missverständ­nisse nehmen ihren Lauf.

Do, 21. Mär 2024, 19 Uhr

Übersichtsplan mit allen Gebäuden, die zum Jüdischen Museum Berlin gehören. Die W. M. Blumenthal Akademie ist grün markiert

Ort

W. M. Blumenthal Akademie,
Klaus Mangold Auditorium
Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1, 10969 Berlin (gegenüber dem Museum)

Das Jüdische Museum Berlin zeigt Jüdisches Glück in einer Neu­vertonung von Masha Khotimski. Die 1980 in Kiew geborene Kompo­nistin bezieht in ihre Musik einzigartige Gesangs­aufnahmen aus den 1910er Jahren ein. Die Aufnahmen ent­standen wahrscheinlich im Rahmen einer Expedition der „Gesellschaft für jüdische Geschichte und Ethno­graphie“ unter Leitung des jüdischen Schrift­stellers Sholem An-Ski. Deren Ziel war die Sammlung und Auf­zeichnung liturgischer Gesänge, Geschich­ten und Volks­musik aus den damaligen jüdischen Siedlungs­gebieten des zaristischen Russ­lands – dem Gebiet der heutigen Ukraine. Im Zentrum von Masha Khotimskis Neu­komposition stehen die chassi­dische Nigun-Gesänge, die sich in den ukrainisch-jüdischen Gemeinden seit dem 18. Jahr­hundert entwickelt haben.

Die ZDF/ARTE-Redakteurin Nina Goslar wird vor dem Film eine Ein­führung geben und im Anschluss gemeinsam mit Masha Khotimski über ihre Kompo­sition und den Film sprechen.

Auf einem schwarz-weißen Filmstill ist eine Menschenmenge vor einem Schiff zu sehen. Links stehen Männer im Anzug, rechts stehen drei Frauen in weißen Kleidern. Alle blicken auf zu einer Frau in einem Brautkleid, die an einem Seil vor dem Schiff hängt.

Im Hafen von Odessa, Solomon Michoels als Heiratsvermittler Menachem Mendel (Mitte), Copyright: Filmmuseum München

Was, wann, wo?

  • Wann Di, 21. Mär 2020, 19:00 Uhr
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  • Wo W. M. Blumenthal Akademie,
    Klaus Mangold Auditorium

    Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1, 10969 Berlin
    (gegenüber dem Museum)

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