Ganzfeld »Aural«

Eine Installation von James Turrell

Zwei Menschen stehen in einem Raum aus blauem und violettem Licht

Ausstellung »James Turrell: Aural«

In einem temporären Bau im Museumsgarten präsentieren wir die begehbare Installation Ganzfeld »Aural« des Künstlers James Turrell.

Mit »Aural« wird erstmalig ein Ganzfeld des weltweit bedeutendsten »Bildhauers des Lichts« in Berlin präsentiert. Die Installation gehört zur Werkserie der Ganzfeld Pieces, in der Turrell Grenzbereiche der Wahrnehmung inszeniert.

12. April 2018 bis 30. September 2019
Ort

Museumsgarten


Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

Die Installation

Beim Betreten der Installation Ganzfeld »Aural« tauchen Besucher*innen in die Atmosphäre eines Raumes ein, in dem sich weder Dimensionen noch die Quelle des Lichts erkennen lassen. Das Auge findet keine Anhaltspunkte mehr und der Blick verliert sich. Licht, Farbe und Raum verschmelzen miteinander. Der langsame Farbwechsel der Installation wird durch Lichtblitze unterbrochen.

James Turrell fordert Zeit von seinen Besucher*innen. Das Auge muss sich anpassen – erst dann entfaltet sich die Wirkung des Lichts vollkommen.

Plötzlich werden kleinste Eindrücke und Veränderungen wahrgenommen. Traumähnliche Erfahrungen, die an dichten Nebel, große Schneefelder oder nächtliche Dunkelheit erinnern, stellen sich ein.

Ein Mann und eine Frau stehen in einem hellblau erleuchteten Raum und blicken auf eine weiße Wand

James Turrell, Ganzfeld »Aural«, 2018; Jüdisches Museum Berlin, Schenkung von Dieter und Si Rosenkranz, Foto: Florian Holzherr

Ein Mann und eine Frau stehen in einem grün erleuchteten Raum

James Turrell, Ganzfeld »Aural«, 2018; Jüdisches Museum Berlin, Schenkung von Dieter und Si Rosenkranz, Foto: Florian Holzherr

Symbolik des Lichts

Licht ist ein zentrales Symbol im Judentum, das Anfang und Ende der Schöpfung miteinander verbindet. Die Arbeiten von James Turrell können als eine der spektakulärsten künstlerischen Interpretationen der Erschaffung des Lichts angesehen werden.

Schenkung von Dieter und Si Rosenkranz

Das Ganzfeld »Aural« ist die zweite Schenkung des engagierten Sammlerehepaars Dieter und Si Rosenkranz nach der Installation Schalechet von Menashe Kadishman.

Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Eine dunkle Treppe führt zu einer hellen Wand, auf der einrechteckiges Lichtfeld erstrahlt

James Turrell, Ganzfeld »Aural«, 2018; Jüdisches Museum Berlin, Schenkung von Dieter und Si Rosenkranz, Foto: Florian Holzherr

James Turrell

James Turrell (* 1943, Los Angeles) gehört zu den bedeutendsten Künstlern unserer Zeit. Seit mehr als fünfzig Jahren steht die menschliche Wahrnehmung von Licht im Mittelpunkt seines Schaffens. Seine Untersuchungen gelten der Selbsterfahrung aller Sinne, dem bewussten und unbewussten Sehen sowie der emotionalen Qualität unseres Gefühls von Licht, Raum und Zeit.

Website des Künstlers

jamesturrell.com/

Schwarz-weiß Porträt

Porträt von James Turrell; Foto: Grant Delin

Es kann nur eine begrenzte Anzahl von Personen gleichzeitig die Installation besuchen - am besten kaufen Sie sich vorab ein Ticket im Online-Shop.

Informationen zur Ausstellung im Überblick

  • Wann

    12. April 2018 bis 30. September 2019

  • Eintritt

    8 Euro, ermäßigt 3 Euro – nur mit Zeitfensterticket
    Die Tickets gelten für das gesamte Museum. Sie sind online frühestens vier Wochen im Voraus buchbar und nach Verfügbarkeit an der Kasse erhältlich.

  • Online-Ticket buchen
  • Wo

    Museumsgarten
    
Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin Zum Lageplan

  • Hinweis

    Am Ende des Ganzfelds befindet sich eine abfallende Kante – bitte beachten Sie die Hinweise unserer Mitarbeiter*innen. Die Installation darf nur mit Überschuhen betreten werden. Fotografieren und Filmen ist nicht gestattet.

  • Warnung

    Bei Besucher*innen mit entsprechender Veranlagung kann es zu epileptischen Anfällen oder Halluzinationen kommen, wenn sie bestimmten Lichtfrequenzen, flackernden Lichtquellen oder geometrischen Formen und Mustern ausgesetzt sind. Bitte sehen Sie von einem Besuch ab, wenn Sie nicht wissen, ob Sie eine solche Veranlagung haben.

Ort

Museumsgarten


Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin