Jüdisches Museum Berlin bleibt im Jubiläumsjahr ein Besuchermagnet

Presseinformation

Pressemitteilung vom9. Januar 2012

Im zehnten Jahr seines Bestehens hat das Jüdische Museum Berlin inzwischen seinen festen Platz unter den meistbesuchten Museen in Berlin: Knapp 2000 Besucher kommen täglich in den Libeskindbau an der Lindenstraße. Seit der Eröffnung im September 2001 haben insgesamt knapp 7,5 Millionen Menschen das Museum besucht.

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Katharina Schmidt-Narischkin
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Stiftung Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9–14
10969 Berlin

Im vergangenen Jahr nutzen 722.000 Besucher die Angebote des Jüdischen Museums Berlin. Im Vergleich zum Rekordjahr 2010 mit 762.000 Besuchern verzeichnet das Museum allerdings einen leichten Rückgang von fünf Prozent. Trotzdem gibt es Spitzenzahlen zu vermelden: Zu den 102 Veranstaltungen in der Jubiläumswoche im Oktober zog es knapp 25.000 Besucher ins Museum. Allein der Tag der offenen Tür war mit 6.736 gezählten Besuchern der besucherstärkste Tag des vergangenen Jahres.

Sehr gut war wie in den Vorjahren der Besuch in den Sommermonaten Juli (81.000) und August (79.000). Der Juli war damit der besucherstärkste seit Eröffnung des Museums. Rückgänge waren im Vergleich zu 2010 im ersten Halbjahr zu verzeichnen, dabei besonders in den Monaten Februar, März und Mai.

Nach wie vor sind die Besucher überdurchschnittlich jung für ein historisches Museum: Über 30 Prozent der Besucher ist unter 30 Jahren, die meisten Besucher unter 18 Jahren kommen mit ihrer Schulklasse ins Haus. Damit auch Jugendliche außerhalb von Berlin die Inhalte des Museums kennen lernen können, besucht das Museum seit Juni 2007 mit der mobilen Ausstellung »on.tour« Schulen in allen Bundesländern. An dem Programm haben bis Ende 2011 rund 40.000 Jugendliche deutschlandweit teilgenommen.

Eine Besonderheit der Besucher im Jüdischen Museum ist der hohe Anteil an Erstbesuchern (86 Prozent in 2011). 87 Prozent der Besucher sind Touristen, von ihnen reisen zwei Drittel aus dem Ausland an. 94 Prozent bewerteten den Museumsbesuch nach wie vor mit »gut« bis »sehr gut«.