+++ Laufzeit verlängert bis 4. September +++

Transcending Tradition: Jüdische Mathematiker in der deutschsprachigen akademischen Kultur im Jüdischen Museum Berlin

Pressemitteilung vom11. August 2016

Die Wanderausstellung Transcending Tradition: Jüdische Mathematiker in der deutschsprachigen akademischen Kultur wird bis zum 4. September verlängert. Seit 2011 war die Ausstellung in Israel, den USA, Australien und Deutschland zu sehen. Das Jüdische Museum Berlin bildet den Abschluss dieser internationalen Ausstellungsschau.

Die Wanderausstellung Transcending Tradition stellt das Leben und Wirken jüdischer Mathematikerinnen und Mathematiker in Deutschland von ihrer Emanzipation im 19. Jahrhundert bis zur Verfolgung und Vertreibung im Nationalsozialismus vor. Basierend auf neuen historischen Forschungen und vielen bislang unveröffentlichten Dokumenten dokumentiert sie die Tätigkeit jüdischer Mathematikerinnen und Mathematiker an deutschsprachigen Universitäten und ihren Beitrag zur deutschsprachigen mathematischen kulturellen Welt. Dabei beleuchtet die Ausstellung das Leben und Wirken berühmter Mathematikerinnen und Mathematiker wie Emmy Noether, Richard Courant, Felix Hausdorff, Max Dehn, Otto Blumenthal, Richard von Mises und John von Neumann.»Während das Leben jüdischer Mathematiker von den Nationalsozialisten bedroht werden konnte, erwiesen sich ihre mathematischen Ideen und Schriften als unzerstörbar. Ihre Wirkung ist in jedem Gebiet der heutigen Mathematik zu spüren«, sagt Moritz Epple, Professor für Wissenschaftsgeschichte am Historischen Seminar der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Leiter des Ausstellungsprojekts.

Begleitband zur Ausstellung ist im Springer Verlag erhältlich.

Weitere Informationen zur Ausstellung unter Website zur Ausstellung.

Verlängerte Laufzeit: 17. Juli bis 4. September 2016
Ort: 2. OG Altbau, Großer Saal
Öffnungszeiten: täglich 10 bis 20 Uhr, montags 10 bis 22 Uhr
Eintritt: mit dem Museumsticket (8 Euro, erm. 3 Euro)