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30 Jahre postsowjetische Migration. Das Leben zwischen den Welten

Lesung und Gespräch mit Olga Grjasnowa (vor Ort und im Livestream)

Seit ihrem auto­biografisch geprägten Debüt­roman Der Russe ist einer, der Birken liebt hat sich Olga Grjasnowa in ihrem literarischen Werk mit unter­schiedlichen Aspekten von Migration, Flucht und Selbst­verortung zwischen den Ländern, Sprachen und Religionen beschäftigt. Inzwischen – nach 30 Jahren post-sowjetischer Ein­wanderung – ist in Deutschland eine Vielfalt von Lebens­entwürfen und Identitäts­konstellationen mit neuen Inhalten entstanden.

Olga Grjasnowa liest aus ihren jüngsten Romanen und spricht mit Britta Schneider und Tsypylma Darieva über Illusionen, Ängste und Hoffnungen der Menschen in trans­kulturellen und mehr­sprachigen Lebens­welten zwischen Deutschland, Russland und dem Kaukasus.

vergangene Veranstaltung

Übersichtsplan mit allen Gebäuden, die zum Jüdischen Museum Berlin gehören. Die W. M. Blumenthal Akademie ist grün markiert

Ort

W. M. Blumenthal Akademie,
Klaus Mangold Auditorium
Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1, 10969 Berlin (gegenüber dem Museum)

Gesprächs­teilnehmerinnen

  • Olga Grjasnowa ist eine deutsche Schrift­stellerin mit russisch-jüdischen Wurzeln, die im Alter von elf Jahren nach Deutschland einge­wandert ist. Seit ihrem Debüt im Jahr 2012 hat Grjasnowa vier Romane verfasst.
  • Britta Schneider ist Junior­professorin für Sprach­gebrauch und Migration an der Kultur­wissen­schaftlichen Fakultät der Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder.
  • Die Sozial­anthropolgin Tsypylma Darieva ist wissen­schaftliche Mitarbeiterin am ZOiS und leitet dort den Forschungs­schwerpunkt „Migration und Diversität“.
Frau mit langen braunen Haaren und rotem Lippenstift lehnt mit dem Kopf an einer Wand und schaut in die Kamera

Olga Grjasnowa; Foto: Valeria Mitelman

Der Livestream startet am 12. Oktober 2021 um 19 Uhr; Jüdisches Museum Berlin 2021

Kontext der Veranstaltung

Die Abend­veranstaltung bildet den Abschluss der internationalen Tagung „Jüdinnen und Juden entlang der Seidenstraße. Zwischenräume und Zwischenpositionen“.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe ZOiS Forum, die wissen­schaftliche, künstlerische und politische Perspektiven auf Themen, die Osteuropa heute bewegen, vereint.

In Kooperation mit dem Zentrum für Osteuropa- und inter­nationale Studien (ZOiS), Berlin und Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder).

Was, wann, wo?

  • Wann Di, 12. Okt 2021, 19 Uhr
  • Wo W. M. Blumenthal Akademie,
    Klaus Mangold Auditorium

    Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1, 10969 Berlin
    (gegenüber dem Museum)

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