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Jüdisch und Frau

Eine Führung zum internationalen Frauentag (auf Englisch)

Mehrere junge Frauen stehen in einer Reihe mit dem Rücken zur betrachtenden Person. Eine junge Frau steht vorne, leicht vor der Reihe, frontal zur Kamera. Sie hat die Augen geschlossen, den Mund geöffnet und hält ihre Hände senkrecht vor sich, leicht zu Fäusten geballt, sodass sie sich berühren.

Film-Still aus Victoria Hanna, The Aleph-bet Song (Hosha'ana), 2015, Video; Jüdisches Museum Berlin, Inv.-Nr. NDA/427/0

Zum Internationalen Frauentag richten wir den Blick auf jüdische Frauen in der Dauerausstellung. Der Rundgang fragt nach der religiösen und gesellschaftlichen Rolle von Jüdinnen im Wandel der Zeit. Welche Bedeutung wird Frauen im traditionellen Judentum zugeschrieben? Welche Mitzwot – hebräisch für Gebote – richten sich ausdrücklich an sie?

Sa, 7. Mär 2026, 15 Uhr

Übersichtsplan mit allen Gebäuden, die zum Jüdischen Museum Berlin gehören. Der Altbau ist grün markiert

Wo

Altbau EG, „Meeting Point“ im Foyer
Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

Im Mittelpunkt steht auch das im 16. Jahrhundert entstandene und über Generationen hinweg viel gelesene Werk Zeena u-Reena. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Zeit der Aufklärung: Während im 18. und frühen 19. Jahrhundert von Gleichstellung und Emanzipation meist ausschließlich Männer profitierten, trugen Jüdinnen maßgeblich zur Entstehung einer bürgerlichen Öffentlichkeit bei – nicht zuletzt durch die Salonkultur, in der sie als Gastgeberinnen intellektuelle Räume schufen. 

Der Rundgang zeichnet nach, wie Jüdinnen ihre Rolle in verschiedenen Epochen verstanden, ausgehandelt und gelebt haben – zwischen religiöser Bindung und gesellschaftlicher Teilhabe.

Was, wann, wo?

  • WannSa, 7. Mär 2026, 15 Uhr
  • Wo Altbau EG, „Meeting Point“ im Foyer
    Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin
    Zum Lageplan
  • Eintritt

    6 €, erm. 3 €
    Online-Ticket buchen

  • Sprache Englisch

    Teilnehmer*innenzahlmax. 15 Personen

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