„on.tour goes Jewish Places“ in Berlin und Brandenburg

Das neue Outreach-Programm des Jüdischen Museums Berlin geht erstmals on.tour

Pressemitteilung vom5. August 2019

Ab Dienstag, dem 6. August ist „on.tour goes Jewish Places“, das neue Outreach-Programm des Jüdischen Museums Berlin, in Berlin und Brandenburg unterwegs: Bis zum 1. November werden fünf weiterführende Schulen ab Klassenstufe 8 in Berlin-Steglitz, Potsdam, Brandenburg an der Havel, Oranienburg und Berlin-Spandau besucht. In Zusammenarbeit mit den Lehrern und den Teamern des Museums erkunden die Schüler eine Woche lang gegenwärtige und historische Orte jüdischen Lebens in ihrer Umgebung. Ausgestattet mit mobilen Geräten erstellen sie fotografische Dokumentationen, recherchieren eigenständig in Archiven und Bibliotheken und sprechen mit jüdischen Persönlichkeiten sowie Mitgliedern aus den jeweiligen jüdischen Gemeinden. Ihre Erkenntnisse und die gewonnenen Informationen fassen sie anschließend in kurze Texte und stellen diese als User-Generated-Content auf die Webseite „Jewish Places“ online. Als Abschluss der Woche präsentieren die Schüler die Ergebnisse ihren Mitschülern, Lehrern sowie geladenen Gästen aus Stadt und Gemeinde.

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„Mit unserem neuen Outreach-Format möchten wir die Jugendlichen über die eigenständige Recherchearbeit an ihre unmittelbare jüdische Lokalgeschichte und Gegenwart heranführen. Ziel ist dabei, dass sie die jüdische Geschichte kennenlernen und jüdisches Leben als integralen Teil ihres Wohnortes wahrnehmen, sagt Sarah Hiron, stellvertretende Leitung Outreach/Bildung im Jüdischen Museum Berlin, über das Konzept von „on.tour goes Jewish Places“.

Die interaktive Plattform „Jewish Places“

Als Kooperationsprojekt des Jüdischen Museums Berlin mit bundesweiten Partnern startete am 13. September 2018 die partizipative Online-Plattform „Jewish Places“. Mehr als 8.000 aktuelle und historische Daten visualisieren auf einer interaktiven Karte jüdisches Leben in Deutschland. Mit „Jewish Places“ ist erstmals eine Website entstanden, die einer breiten Öffentlichkeit umfangreiche Informationen zu jüdischem Leben in Deutschland anhand von Orten, säkularen und religiösen Einrichtungen sowie Personen zugänglich macht. Von Experten erarbeitete Biografien und Spaziergänge helfen Einsteigern, Bezüge zur jüdischen Lokalgeschichte zu finden. Nutzer aus unterschiedlichen Communities erweitern die Karte stetig mit eigenen Beiträgen weiter. Seit dem Launch haben sich mehr als 400 Nutzer angemeldet und über 850 Beiträge online gestellt.

Die Touren im Überblick:

6. bis 9. August: Werner-von-Siemens-Gymnasium, Beskidenstr. 1, 14129 Berlin-Steglitz
12. bis 16. August: Hannah-Arendt-Gymnasium, Haeckelstraße 72, 14471 Potsdam
26. bis 30. August: Von Saldern – Gymnasium Europaschule, Franz-Ziegler-Straße 29, 14776 Brandenburg an der Havel
16. bis 20. September: Georg-Mendheim-Oberstufenzentrum, André-Pican-Straße 39, 16515 Oranienburg
28. Oktober bis 1. November: B. Traven Gemeinschaftsschule, Recklinghauserweg 26, 13583 Berlin-Spandau
Bitte beachten Sie, dass nur die Freitagstermine medial begleitet werden können.

Gefördert durch die Deutsche Bank Stiftung

Die Deutsche Bank Stiftung zielt mit ihren Aktivitäten auf die Entwicklung und nachhaltige Stärkung von Potentialen insbesondere junger Menschen. Sie initiiert und unterstützt Projekte, die diesen neue Erfahrungsräume eröffnen und sie dazu befähigen, ihre individuellen Begabungen zu entfalten. Ebenso ermutigt sie den künstlerischen Nachwuchs, neue Wege auszuprobieren und professionelle Fähigkeiten weiter auszubauen.
Sie trägt mit zahlreichen Projekten zur Integration bei und stärkt die Chancengerechtigkeit für benachteiligte Gesellschaftsgruppen. Nicht zuletzt fördert die Stiftung das vielfältige kulturelle Leben in Deutschland. Weltweit engagiert sie sich gemeinsam mit starken Partnern in der Katastrophenprävention.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: Outreach-Programme 2019

Pressebilder für die aktuelle Berichterstattung finden Sie ab dem 9. August als Download auf der Website: Bildmaterial für die Pressearbeit

Bei Interesse an Berichterstattung vor Ort melden Sie sich bitte per E-Mail an presse@jmberlin.de oder telefonisch unter +49(0)30 25 993 419 an.