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Ab 23. August 2020 präsentiert die vollständig neu gestaltete Dauer­ausstellung jüdische Geschichte und Gegenwart in Deutschland. Bis dahin bleibt das Jüdische Museum Berlin wegen Umbaus geschlossen.

jüdisch – jetzt

Fotografien und Interviews

Das Jüdische Museum Berlin stellte im Rahmen dieser Ausstellung zwei Projekte der Hochschule Konstanz (Kommunikationsdesign) und der Fachhochschule Bielefeld (Fotografie und Medien) vor. Studenten hatten sich intensiv mit aktuellem jüdischen Leben in Deutschland beschäftigt und ihre Eindrücke in Fotografien und Interviews festgehalten. Entstanden sind Arbeiten, die große Offenheit, Neugierde, aber auch Feingefühl widerspiegeln. Ohne geschichtsvergessen zu sein, konzentriert sich der Blick auf die Gegenwart und das alltägliche, normale Leben.

Ausstellung bereits beendet

  Gebäudeplan mit Markierung des Libeskindbaus

Ort

Libeskind-Bau EG, Eric F. Ross Galerie

Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

In Interviews werden Fragen zur Identität der Protagonisten, zu ihrer Geschichte und Beziehung zum Judentum, ihrem Verhältnis zu Deutschland und zum Heimatbegriff beantwortet. Die Fotografien zeigen Porträts und verschiedene Aspekte jüdischen Lebens wie Synagogen, Festtage, Lebensweisen im Zusammenhang kultureller, politischer und sozialer Positionierungen.

Beeindruckend zum Ausdruck kommen in der Ausstellung die Vielfältigkeit jüdischen Lebens und der Wunsch nach Normalität im Verhältnis zwischen Juden und Nichtjuden in Deutschland.

Informationen zur Ausstellung im Überblick

  • Wann

    3. Nov 2006 bis 25. Feb 2007

  • Wo

    Libeskind-Bau EG, Eric F. Ross Galerie
    Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin
    Zum Lageplan

Innenaufnahme der Synagoge, holzverkleidete Wand, Toraschrein ist blau erleuchtet

Philipp Ottendörfer, Die Synagoge in Kassel. Aus der Serie Über Synagogen in Deutschland, Kassel 2003-2005; Jüdisches Museum Berlin, Inv.-Nr. 2007/224/13