Juden in Militär und Polizei
Fortbildung
In dieser Fortbildung erhalten die Teilnehmenden während eines Besuchs der Dauerausstellung Einblick in den langen Weg deutscher Jüdinnen*Juden zur staatsbürgerlichen Gleichberechtigung. Sie erfahren, dass die Befähigung von Juden zum Militärdienst und ihre Loyalität zu Deutschland immer wieder in Frage gestellt wurde.
Zwischen 1933 und 1945 wurde Antisemitismus zum Staatsziel, Jüdinnen und Juden wurden entrechtet, verfolgt und ermordet. Die Ausgrenzung betraf auch die Bereiche Polizei und Militär. Gleichzeitig spielten deutsches Militär und Polizei bei der Verfolgung eine aktive Rolle. Die Teilnehmenden erlangen Kenntnisse darüber, wie die Auseinandersetzung mit dem Holocaust und dessen Verdrängung die Beziehungen von Juden und Nichtjuden nach 1945 prägte. In einer abschließenden Diskussion tauschen sie sich darüber aus, welche Handlungsmöglichkeiten sie damals und heute wahrnehmen.
Dieses Programm richtet sich in erster Linie an Mitarbeitende der Bundeswehr und Polizei. Bitte sprechen Sie uns bei besonderen Themenwünschen an, es besteht die Möglichkeit, die Fortbildung nach Rücksprache anzupassen.
Jüdischer Bundeswehrsoldat im Gebet in der Westend Synagoge, Frankfurt am Main, 2007, Jüdisches Museum Berlin, Inv.-Nr.: NDA/1095/0
Was, wann, wo?
- WannTermin nach Vereinbarung
- Dauer90 Minuten
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Wo
Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin
Zum Lageplan
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Eintritt
150 €, erm. 60 €
Sprache Deutsch und Englisch
Teilnehmer*innenzahl8–15 Personen. Es können mehrere Fortbildungen gleichzeitig gebucht werden.
BuchungsanfrageFür Gruppen bieten wir Fortbildungen zum Wunschtermin. Bitte stellen Sie Ihre Anfrage mindestens 6 Wochen vor dem gewünschten Termin per Email an visit@jmberlin.de.