Über Nahost reden
Fortbildung
Die Situation im Nahen Osten ist unübersichtlich, Ereignisse überschlagen sich und vor allem die sozialen Medien transportieren emotional aufgeladene Meinungen. Jüdinnen*Juden in Deutschland werden mit Israel gleichgesetzt, Palästinenser*innen wird Sympathie mit der Terrororganisation Hamas unterstellt.
Seit dem Terrorangriff 2023 auf Israel und dem darauffolgenden Krieg sind auch die Diskurse in Deutschland geprägt von Antisemitismus und Rassismus. Nicht immer ist klar, was antisemitisch oder rassistisch ist, eine politische Meinung oder Kritik.
In dieser Fortbildung geht es um die eigenen Gedanken, Gefühle und Worte in Bezug auf die Situation im Nahen Osten. Wir möchten einen Raum schaffen, respektvoll über den Konflikt zu sprechen. Die Teilnehmenden lernen dabei unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven von Betroffenen in Deutschland kennen. Sie diskutieren anhand von Fallbeispielen und lernen, antisemitische und rassistische Äußerungen in Zusammenhang von Nahost zu erkennen und einzuordnen. Lehrkräfte und Pädagog*innen können aus der Fortbildung Impulse für die Schulpraxis mitnehmen.
Was, wann, wo?
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WannTermin nach Vereinbarung
- Dauer3 Stunden
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Wo
Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin
Zum Lageplan
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Eintritt
Das Programm ist kostenfrei. Mit freundlicher Unterstützung der American Friends of the Jewish Museum Berlin
Sprache Deutsch und Englisch
Teilnehmer*innenzahl8–15 Personen. Es können zwei Gruppen gleichzeitig gebucht werden.
BuchungsanfrageFür Gruppen ab 8 Personen bieten wir Fortbildungen zum Wunschtermin. Bitte stellen Sie Ihre Anfrage mindestens 6 Wochen vor dem gewünschten Termin per Email an visit@jmberlin.de.