Vor Ort
Die „Hosts“ am Museum zeigen ihre Lieblingsorte
An ihrem rot-weiß gemusterten Schal sind sie schnell zu erkennen: die Mitarbeiter*innen der Firma Securitas, die am Jüdischen Museum Berlin den Dienst der „Aufsicht“ ganz anders erfüllen als durch strenge Blicke und Ermahnungen. „Hosts“ werden sie hier genannt, Gastgeber. Wir haben sie an ihren Lieblingsorten im Museum getroffen.
Die Fotoserie entstand anlässlich unserer Arbeit am neuen JMB Journal mit dem Thema „Revolutionen“. Wir haben allen, die an der Entstehung des Hefts beteiligt waren, die gleiche Frage gestellt: „Welche Revolution würden Sie begrüßen?“
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Gunter Z.:
„Mein Lieblingsort war der Granatapfelbaum in der Dauerausstellung.“
Jüdisches Museum Berlin, Foto: Stephan Pramme -
Gustavo D.:
„Die Interaktion mit den Besuchern macht die Arbeit hier einzigartig.“
Jüdisches Museum Berlin, Foto: Stephan Pramme -
Stanislava H.:
„Mein Lieblingsort ist der Libeskind-Bau an sich, seine unverkennbare Form erinnert mich an meinen eigenen Zickzack-Lebensweg.“
Jüdisches Museum Berlin, Foto: Stephan Pramme -
Tabea A.:
„Revolution? Am besten groß!“
Jüdisches Museum Berlin, Foto: Stephan Pramme -
Christopher L.:
„Viele Leute denken, die Arbeit hier sei langweilig und mühsam – jeden Tag das gleiche Museum und ähnliche Besucher.“
Jüdisches Museum Berlin, Foto: Stephan Pramme -
Claudia M.:
„Als alleinerziehende Mutter bin ich dankbar für die flexiblen Arbeitszeiten hier.“
Jüdisches Museum Berlin, Foto: Stephan Pramme -
Anna S.:
„Hier, im Memory Void mit Menashe Kadishmans Installation Schalechet sind die Emotionen, die entstehen, sehr besonders.“
Jüdisches Museum Berlin, Foto: Stephan Pramme -
Federica L.:
„Zwei Dinge gefallen mir besonders: Leuten, die Schwierigkeiten haben, zu helfen, und Menschen Geschichte beizubringen.“
Jüdisches Museum Berlin, Foto: Stephan Pramme -
Roland S.:
„Ich arbeite seit 17 Jahren hier – und sehr gern!“
Jüdisches Museum Berlin, Foto: Stephan Pramme -
Stefan M.:
„Gerade in den Achsen finde ich meine Tätigkeit im Museum spannend.“
Jüdisches Museum Berlin, Foto: Stephan Pramme -
Tal G.:
„Die James Turrell-Installation interpretiere ich als eine Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft; das hat mit dem Licht und der Ruhe zu tun.“
Jüdisches Museum Berlin, Foto: Stephan Pramme