Neue Leitung für den Bereich »Digital & Publishing«

Presseinformation

Pressemitteilung vom20. Januar 2016

Seit dem 1. Januar 2016 ist Barbara Thiele (37) die neue Leiterin der Abteilung »Digital & Publishing«. Sie verantwortet die Planung, Steuerung und Koordination des digitalen Wandels am Jüdischen Museum Berlin. Sie folgt auf Mirjam Wenzel, die als Direktorin zum Jüdischen Museum in Frankfurt gewechselt hat.

Kontakt
Katharina Schmidt-Narischkin
Pressesprecherin
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Stiftung Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9–14
10969 Berlin

»Mein wichtigstes Learning aus der digitalen Welt ist: Wir müssen uns auf die Besucher konzentrieren und vom Nutzer her denken«, sagt Barbara Thiele. »Unsere Angebote müssen Spaß machen, müssen interessant, neuartig und spannend sein. Deshalb haben Interaktion und Dialog mit Besuchern des Hauses und mit Nutzern unserer digitalen Angebote gerade jetzt bei der Konzeption der Neuen Dauerausstellung hohe Priorität.«

Das Jüdische Museum Berlin verfolgt eine Open Access Strategie und setzt noch stärker auf Vernetzung. Dazu zählen Kooperationen mit Wikimedia, der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB) und Europeana, die Unterstützung der Creative Commons Initiative sowie die Zusammenarbeit mit dem Google Cultural Institute. Die ersten fünf Online-Ausstellungen mit dem Google Cultural Institute werden am 21. Januar gelauncht. Mit dem Projekt »Topografie jüdischen Lebens in Deutschland« wird gerade ein Prototyp für eine interaktive Karte entwickelt, die erstmalig umfassende Informationen zur deutsch-jüdischen Lokalgeschichte erfassen wird. Nach dem für 2018 geplanten Launch soll die Karte Usern die Möglichkeit bieten, eigene Dokumente, Fotos und Berichte hochzuladen und zu teilen.

In den letzten acht Jahren hat Barbara Thiele das Holtzbrinck Start-Up epubli zum führenden Anbieter für Self-Publishing und Print-on-Demand aufgebaut und zuletzt auch als Geschäftsführerin geleitet. Sie hat Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Soziologie und Kunstgeschichte in Mainz, Lund und Berlin studiert. Ihre digitale Karriere begann sie mit der Konzeption und Umsetzung einer Online-Datenbank am Max Planck Institut für Wissenschaftsgeschichte, bevor sie als Lektorin zum Reimer Verlag wechselte. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin.