Projektmanager*in für präventive Bildungsarbeit gegen Antisemitismus
Stellenangebot zum 15. Dezember 2026, Teilzeit (19,5 Stunden) in der Entgeltgruppe EG 11 TVöD (Bund), auf 3 Jahre befristet
Zu besetzen ist zum 15. Dezember 2026 eine Teilzeitstelle (19,5 Stunden) in der Entgeltgruppe EG 11 TVöD (Bund), die auf 3 Jahre befristet ist. Die Eingruppierung erfolgt nach den persönlichen Voraussetzungen.
Aufbauend auf seiner langjährigen Bildungsarbeit entwickelt das Jüdische Museum Berlin im Rahmen seiner Bildungsinitiative „Für die Zukunft lernen“ eine professionell verankerte Wirkungsforschung für ausgewählte Bildungsprogramme, u. a. für die Kinderwelt ANOHA und den digitalen Klassenraum JMB di.kla. Ziel ist es die gesellschaftliche Wirkung der Angebote systematisch zu erfassen, zu analysieren und für ihre gezielte Weiterentwicklung nutzbar zu machen. Für das Projekt „Präventive Bildungsarbeit gegen Antisemitismus: Wirkung und Weiterentwicklung musealer Schulungen in Kitas und Schulen“ suchen wir eine*n Projektmanager*in.
- Kennziffer
- 17/2026
- Bewerbungsfrist
- So., 11. Okt. 2026
- Ansprechperson Personalbereich
-
Mario Krogulec
T +49 (0)30 259 93 482
bewerbung@jmberlin.de - Postadresse
Jüdisches Museum Berlin
– Personalbereich —
Lindenstr. 9–14
10969 Berlin- Auskünfte zur Tätigkeit
-
Ane Kleine-Engel
Leiterin ANOHA
a.kleine-engel@jmberlin.de
Folgende Aufgaben erwarten Sie u.a.
- Projektmanagement: Projektplanung von der Zieldefinition über Meilensteine, Zeit- und Ressourcenplanung inkl. Erstellung, Überwachung und Anpassung des Projektbudgets, Antrags- und Beschaffungswesen
- Konzeption: Entwicklung von Curriculum-/Programmdesign Strukturierung des Bildungsprogramms,
- Gewinnung, Pflege und Koordination von Kooperationspartnern wie Grundschulen, Kitas und Bildungsträgern
- Teamkoordination und Kommunikation: Begleitung und Moderation von interdisziplinären Teams, regelmäßige Meetings und Statusberichte
- Monitoring und Berichte: Qualitätskontrolle, Risiko- und Compliance-Management und Erstellung von Zwischen- und Abschlussberichten, Evaluationsergebnissen und Empfehlungen
- Vermittlung und Praxisdurchführung: Vor- und Nachbereitung von Veranstaltungen, Moderation, begleitende Durchführung zusammen mit Bildungsreferent*innen
Unsere Anforderungen
- Abgeschlossenes Hochschulstudium (Bachelor) in Pädagogik, Bildungswissenschaften, Soziale Arbeit, Museumspädagogik bzw. verwandte, vergleichbare Studienfächer oder eine vergleichbare Qualifikation mit nachgewiesenen einschlägigen Kenntnissen
- Mehrjährige Berufserfahrung im Projektmanagement, wünschenswert im Bildungs- oder Kulturbereich
- Sehr gute Kenntnisse der antisemitismuskritischen und diskriminierungskritischen Bildung, Diversitätssensibilisierung; idealerweise in der musealen Vermittlung von Bildungsthemen
- Erfahrung in Aufbau und Pflege von Partnerschaften, Kooperationen und Netzwerkarbeit
- Teamfähigkeit, Organisationsstärke, eigenständige Arbeitsweise und Kommunikationsgeschick
- Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse
- Bereitschaft zur Reisetätigkeit innerhalb des Einsatzgebietes (Kitas/Schulen/Museen)
Unser Angebot
- Bis 30 Tage Jahresurlaub nach TVöD, 24.12. sowie 31.12. frei
- Betriebliche Altersvorsorge (VBL) und vermögenswirksame Leistungen
- Jahressonderzahlung sowie ein jährliches Leistungsentgelt
- Flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit mobil zu arbeiten
- Weiterbildungsmöglichkeiten im Rahmen Ihrer Tätigkeit
- Zentral gelegener Arbeitsplatz mit guter Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr
- Option eines Deutschland-Ticket Job oder Jobtickets, das vom Arbeitgeber bezuschusst wird
Das Jüdische Museum Berlin gehört zu den herausragenden Institutionen in der europäischen Museumslandschaft. Mit seiner 2020 neu eröffneten Dauerausstellung und den Wechselausstellungen, seinen Sammlungen, dem Veranstaltungsprogramm und der W. Michael Blumenthal Akademie sowie den digitalen und pädagogischen Angeboten ist das Museum ein lebendiger Ort des Dialogs und der Reflexion jüdischer Geschichte und Gegenwart in Deutschland. ANOHA, die Kinderwelt des JMB, erzählt als spielerisches Erlebnisangebot für Kinder die Geschichte der Arche Noah.
Die Stiftung Jüdisches Museum Berlin fördert die berufliche Gleichstellung aller Geschlechter und Lebensformen. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist uns ein großes Anliegen. Wir begrüßen Bewerbungen aller Menschen ungeachtet ihrer nationalen, kulturellen, religiösen oder nicht-religiösen Zugehörigkeit. Schwerbehinderte Bewerber*innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Dann freuen wir uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung. Bitte senden Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennziffer 17/2026 bis zum 11. Oktober 2026 an bewerbung@jmberlin.de.
Die Unterlagen sind in Form einer zusammengefassten Datei im PDF-Format (max. 10 MB) einzureichen. Nach Abschluss des Verfahrens werden Ihre Unterlagen maximal drei Monate lang aufbewahrt.
Die Bewerbungsgespräche werden voraussichtlich zwischen dem 10. und 13. November 2026 stattfinden.
Nähere Auskünfte zum Bewerbungsverfahren erteilt Ihnen gern Mario Krogulec unter der Telefonnummer 030 259 93 482. Inhaltliche Fragestellungen richten Sie bitte an Dr. Ane Kleine-Engel a.kleine-engel@jmberlin.de.