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Festsaal mit Gästen an Tischen und einer ausgeleuchteten Bühne im Hintergrund.

Preis für Ver­ständigung und Toleranz

Seit 2002 verleiht das Jüdische Museum Berlin (JMB) zusammen mit der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Stiftung Jüdisches Museum Berlin e. V. jährlich den Preis für Verständigung und Toleranz.

Mit diesem Preis werden Persön­lichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur geehrt, die sich auf heraus­ragende Weise um Verständigung und Toleranz, um die Förderung der Menschen­würde, die Integration von Minderheiten und des Zusammen­lebens unter­schiedlicher Religionen und Kulturen verdient gemacht haben.

Die aktuellen Preisträger verkündet das JMB jährlich im Pressebereich der Website.

Die Preisverleihung findet traditionell im Rahmen eines festlichen Galadinners statt, zu dem das Museum zahlreiche Freund*innen und Unterstützer*innen aus Politik und Wirtschaft, Kultur und Medien begrüßt. Der Spendenerlös des Abends kommt der Bildungsarbeit des Museums zugute.

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Preis für Verständigung und Toleranz
Die Preisträger*innen

Bislang haben folgende Personen den Preis für Verständigung und Toleranz erhalten:

Jahr der Verleihung Preisträger*innen
2022 Herta Müller, Schrift­stellerin und Nobel­preis­trägerin
Barrie Kosky, Theater- und Opern­regisseur
2021 Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israeli­tischen Kultus­gemeinde München und Oberbayern
Daniel Libeskind, Architekt
2020 Madeleine K. Albright, ehemalige US-amerikanische Außenministerin
Igor Levit, Pianist
2019 Heiko Maas, Bundesaußenminister
Anselm Kiefer, Künstler
2018 Susanne Klatten, Unternehmerin
David Grossman, Schriftsteller
2017 Joachim Gauck, Altbundespräsident
Joe Kaeser, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG
2016 Renate Lasker-Harpprecht und Anita Lasker-Wallfisch, Zeit­zeuginnen
Hasso Plattner, Unternehmer
2015 W. Michael Blumenthal, Gründungsdirektor des Jüdischen Museums Berlin
2014 Hubert Burda, Verleger
Wolfgang Schäuble, Bundesfinanzminister
2013 Berthold Leibinger, Gesellschafter TRUMPF GmbH + Co. KG
Iris Berben, Schauspielerin
2012 Klaus Mangold, Vorsitzender des Aufsichtsrates Rothschild, Frankfurt und Moskau
Richard von Weizsäcker, Bundespräsident a. D.
2011 Angela Merkel, Bundeskanzlerin
2010 Jan Philipp Reemtsma, Literaturwissenschaftler
Hubertus Erlen, Wirtschaftsmanager
2009 Franz Fehrenbach und Christof Bosch, beide als Vertreter des Hauses Bosch
Michael Verhoeven, Filmregisseur
2008 Roland Berger, Unternehmensberater
Imre Kertész, Literaturnobelpreisträger
2007 Helmut Kohl, Bundeskanzler a. D.
Fritz Stern, Historiker
2006 Daniel Barenboim, Generalmusikdirektor der Staatsoper Berlin
Helmut Panke, Manager
2005 Heinz Berggruen, Kunstsammler und Mäzen
Otto Graf Lambsdorff, Bundesminister a. D.
2004 Michael Otto, Unternehmer
Johannes Rau, Bundespräsident a. D.
2003 Otto Schily, Bundesinnenminister a. D.
Friede Springer, Verlegerin
2002 Berthold Beitz, ehemaliger Vorsitzender des Kuratoriums der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung
Heinrich von Pierer, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Siemens AG
„Wenn Sie den Status quo ablehnen und sich für den Aufbau einer besseren, toleranteren Welt einsetzen, können Sie die Welt verbessern – hin zu einer besseren Zukunft.“
(Daniel Libeskind, Preisträgerrede 2021)

Kontakt

Johanna Brandt
Geschäftsführerin
T +49 (0)30 259 93 553
j.brandt@jmberlin.de

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