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Galadinner 2006, Konzert mit Daniel Barenboim (Flügel) und Nabil Shehata (Kontrabass)

Preis für Ver­ständigung und Toleranz

Seit 2002 verleiht das Jüdische Museum Berlin zusammen mit der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Stiftung Jüdisches Museum Berlin e. V. jährlich den Preis für Verständigung und Toleranz. Mit diesem Preis werden Persönlich­keiten aus Wirtschaft, Kultur und Politik geehrt, die sich auf herausragende Weise um Verständigung und Toleranz verdient gemacht haben.
„Toleranz ist alles andere als Beliebigkeit.“ (Angela Merkel)
Die Preisverleihung findet traditionell im Rahmen des festlichen Jubiläums­dinners statt, zu dem das Museum zahlreiche Freund*innen und Gäste aus Politik und Wirtschaft, Kultur und Medien begrüßt. Die Spenden­erlöse dieser Abende kommen der Kinder- und Jugend­bildungs­arbeit des Museums zugute.

„Toleranz ist […] alles andere als Beliebigkeit. Toleranz ist die Fähigkeit zum ernsthaften Dialog, den Anderen als Anders­denkenden zu akzeptieren und als Bereicherung zu verstehen.“ So beschrieb es Bundes­kanzlerin Angela Merkel 2006 in ihrer Laudatio auf den Preisträger Helmut Panke.

Die Preisträger*innen

Bislang haben folgende Personen den Preis für Verständigung und Toleranz erhalten:

Jahr der Verleihung Preisträger*innen
2020 Madeleine K. Albright, ehemalige US-amerikanische Außenministerin
Igor Levit, Pianist
2019 Heiko Maas, Bundesaußenminister
Anselm Kiefer, Künstler
2018 Susanne Klatten, Unternehmerin
David Grossman, Schriftsteller
2017 Joachim Gauck, Altbundespräsident
Joe Kaeser, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG
2016 Renate Lasker-Harpprecht und Anita Lasker-Wallfisch, Zeit­zeuginnen
Hasso Plattner, Unternehmer
2015 W. Michael Blumenthal, Gründungsdirektor des Jüdischen Museums Berlin
2014 Hubert Burda, Verleger
Wolfgang Schäuble, Bundesfinanzminister
2013 Berthold Leibinger, Gesellschafter TRUMPF GmbH + Co. KG
Iris Berben, Schauspielerin
2012 Klaus Mangold, Vorsitzender des Aufsichtsrates Rothschild, Frankfurt und Moskau
Richard von Weizsäcker, Bundespräsident a. D.
2011 Angela Merkel, Bundeskanzlerin
2010 Jan Philipp Reemtsma, Literaturwissenschaftler
Hubertus Erlen, Wirtschaftsmanager
2009 Franz Fehrenbach und Christof Bosch, beide als Vertreter des Hauses Bosch
Michael Verhoeven, Filmregisseur
2008 Roland Berger, Unternehmensberater
Imre Kertész, Literaturnobelpreisträger
2007 Helmut Kohl, Bundeskanzler a. D.
Fritz Stern, Historiker
2006 Daniel Barenboim, Generalmusikdirektor der Staatsoper Berlin
Helmut Panke, Manager
2005 Heinz Berggruen, Kunstsammler und Mäzen
Otto Graf Lambsdorff, Bundesminister a. D.
2004 Michael Otto, Unternehmer
Johannes Rau, Bundespräsident a. D.
2003 Otto Schily, Bundesinnenminister a. D.
Friede Springer, Verlegerin
2002 Berthold Beitz, ehemaliger Vorsitzender des Kuratoriums der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung
Heinrich von Pierer, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Siemens AG

Audio-Mitschnitt der Dankesrede des Preisträgers von 2015, W. Michael Blumenthal; Jüdisches Museum Berlin 2015

Ansprechpartnerin

Johanna Brandt
Geschäftsführerin
T +49 (0)30 259 93 553
F +49 (0)30 259 93 432
j.brandt@jmberlin.de

Postadresse

Stiftung Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9–14
10969 Berlin

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