Direkt zum Inhalt

Ab 23. August 2020 präsentiert die vollständig neu gestaltete Dauer­ausstellung jüdische Geschichte und Gegenwart in Deutschland. Bis dahin bleibt das Jüdische Museum Berlin wegen Umbaus geschlossen.

Contesting Jewish Loyalties: The First World War and Beyond

Presseeinladung zur Internationalen Konferenz

Pressemitteilung vom Mi, 14. Dez 2016

Die Frage nach jüdischen Loyalitäten ist zentral in der Betrachtung des Ersten Weltkriegs als Wendepunkt in der jüdischen Geschichte. Einerseits wurde jüdische Zugehörigkeit von außen hinterfragt, andererseits wurde die Schwierigkeit, scheinbar widersprüchliche Loyalitäten in Einklang zu bringen, ein Problem für den einzelnen Juden, für Familien und Gemeinden. Sowohl während des Krieges als auch in der Nachkriegszeit fanden sich Juden in ganz Europa oft zwischen den Fronten gefangen – ihre Loyalitäten wurden hinterfragt und hinsichtlich Religion, Ethnizität, Nationalität und Staatsbürgerschaft neu definiert.

Die Konferenz findet in englischer Sprache statt.

Kooperationspartner für die Veranstaltung sind das Centre for German-Jewish Studies, University of Sussex, die Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft des Leo Baeck Instituts in Deutschland, The Institute for the History of the German Jews, Hamburg und The Pears Institute for the study of Antisemitism, Birkbeck, University of London.

Ansprechpartnerin

Pressestelle
T +49 (0)30 259 93 419
F +49 (0)30 259 93 400
presse@jmberlin.de

Postadresse

Stiftung Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9–14
10969 Berlin

Ort

W. M. Blumenthal Akademie,
Klaus Mangold Auditorium
Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1, 10969 Berlin (gegenüber dem Museum)

Ort: W. Michael Blumenthal Akademie, Saal
Eintritt: frei
Zeit: Donnerstag, 15. Dezember: 13-20 Uhr | Freitag, 16. Dezember: 9-17 Uhr | Samstag, 17. Dezember: 10-14 Uhr
Anmeldung: archive@jmberlin.de