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Ab 23. August 2020 präsentiert die vollständig neu gestaltete Dauer­ausstellung jüdische Geschichte und Gegenwart in Deutschland. Bis dahin bleibt das Jüdische Museum Berlin wegen Umbaus geschlossen.

„intonations. Das Jerusalem International Chamber Music Festival“ zum neunten Mal im Jüdischen Museum Berlin

Das Kammermusikfestival in Berlin

Pressemitteilung vom Do, 27. Feb 2020

Der Kartenvorverkauf zu intonations. Das Jerusalem International Chamber Music Festival ist erfolgreich gestartet. Vom 25. bis 30. April 2020 versammelt die Festivalleiterin Elena Bashkirova erneut Musiker aus aller Welt im Glashof des Jüdischen Museums Berlin. Mitglieder aus internationalen Spitzenorchestern, renommierte Solisten und junge Talente, darunter der Klarinettist Karl-Heinz Steffens, die Sopranistin Juliane Banse und die Geigerin Mayumi Kanagawa, sind an sechs Tagen zu Gast. „In unserer heutigen Zeit, in der alles schnell gehen muss, brauchen wir eine Möglichkeit zur Entschleunigung. Das Festival und die Künstler geben uns eine Gelegenheit zum Innehalten. Gerade hier haben wir den Raum und die Zeit, die Musik auf uns wirken zu lassen“, sagt Elena Bashkirova in Vorfreude auf das neunte Kammermusikfestival.

Kontakt und Akkreditierung

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Postadresse

Stiftung Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9–14
10969 Berlin

31 Künstler*innen, 6 Tage, 1 Festival

Die schöne Stadt Wien und der nach ihr benannte Walzer sind rote Fäden im diesjährigen Konzertprogramm: Immer wieder dreht sich das Festival im Dreivierteltakt, z. B. mit Werken von Johann Strauß (Sohn), die von Arnold Schönberg, Alban Berg und Anton Webern mit großem Avantgardedenken arrangiert wurden. intonations spannt den Bogen vom Walzerkönig bis zur Wiener Schule, von den Klassikern bis zur Moderne: Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven, Franz Schubert und Johannes Brahms sind ebenso vertreten wie auch Hugo Wolf, Anton Webern, Alban Berg sowie der große Sinfoniker Anton Bruckner, der mit einem seiner raren kammermusikalischen Werke zu hören sein wird.

Zeitgenössische Musik ist mit einer Walzer-Serie von Wolfgang Rihm und einer Auswahl kurzer Duos für Violine und Violoncello von Jörg Widmann vertreten. Zur Tradition des Festivals gehört auch Musik aus Russland. So steht am fünften Tag mit dem „Klaviertrio op. 50“ von Peter Tschaikowsky eines der zentralen Kammermusikwerke des späten 19. Jahrhunderts auf dem Programm. Besonderes Augenmerk verdient außerdem die Uraufführung eines Klarinettenquartetts der israelischen Komponistin Ella Milch-Sheriff am sechsten Festivaltag. Das Streichoktett von Felix Mendelssohn Bartholdy bildet wie jedes Jahr den krönenden Abschluss des Festivals, diesmal mit Clara Jumi Kang als Primaria.

Von Jerusalem nach Berlin

Das 1998 von Elena Bashkirova gegründete Kammermusikfestival Jerusalem International Chamber Music Festival gehört zu den bedeutendsten kulturellen Ereignissen Jerusalems. Das Festival mit internationaler Spitzenbesetzung ermöglicht kulturelle und musikalische Begegnungen in einer Stadt, in der Alltag, Religion und Politik unauflöslich miteinander verflochten sind. Seit 2012 ist die Konzertreihe als intonations. Das Jerusalem International Chamber Music Festival auch im Jüdischen Museum Berlin zu Gast. 2021 wird intonations vom 17. bis zum 22. April als einziges Kammermusikfestival Berlins erneut im Glashof des Museums stattfinden.

Das Festival wird realisiert mit Unterstützung von Evonik Industries.

Das aktuelle Programm finden Sie unter intonations (Änderungen vorbehalten)

Interviewwünsche mit der Festivalleiterin Elena Bashkirova oder ausgewählten Künstlern richten Sie bitte an: presse@jmberlin.de

Laufzeit des Festivals 25. bis 30. April 2020
Ort Jüdischen Museums Berlin, Altbau EG, Glashof
Eintritt 29 €/25 €/16 €, erm. 25 €/21 €/12 €
Vorverkauf online unter www.jmberlin.de/intonations, telefonisch unter Tel. +49 (0)30 25 993 488 (täglich von 10-16 Uhr) und an der Kasse des Jüdischen Museums Berlin bis zum 19. April 2020 (täglich von 10-19 Uhr).
Pressekarten Für die Berichterstattung melden Sie sich bitte bis Donnerstag, den 23. April 2020 an unter: presse@jmberlin.de

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