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Ab 23. August 2020 präsentiert die vollständig neu gestaltete Dauer­ausstellung jüdische Geschichte und Gegenwart in Deutschland. Bis dahin bleibt das Jüdische Museum Berlin wegen Umbaus geschlossen.

„intonations“ goes digital

Das Jerusalem International Chamber Music Festival vom 12. bis 14. Mai an drei Abenden im Livestream

Pressemitteilung vom Mi, 6. Mai 2020

intonations. Das Jerusalem International Chamber Music Festival ist vom 12. bis 14. Mai via Video­stream auf dem YouTube-Kanal des Jüdischen Museums Berlin live zu erleben.

Kontakt

Pressestelle
T +49 (0)30 259 93 419
F +49 (0)30 259 93 400
presse@jmberlin.de

Postadresse

Stiftung Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9–14
10969 Berlin

„Ich bin über­glücklich, dass wir trotz der aktuellen Umstände das nunmehr neunte intonations Festival im Glashof des Jüdischen Museums Berlin auf diese Art und Weise realisieren können. Die besondere Festival­atmosphäre und das Berliner Publikum vermisse ich schon jetzt. Aber ich danke den Künstlerinnen und Künstlern, dem Museum und dem Sponsor Evonik Industries AG, dass intonations in verändertem Format stattfinden kann und wir mit dem Publikum in diesem Jahr digital und musikalisch im Austausch stehen“, so Elena Bashkirova, Leiterin des Kammer­musik­festivals.

intonations ist ein jährliches Highlight im Frühjahrs­programm des Museums. Umso mehr freue ich mich, dass es trotz des Shutdowns stattfindet. Die aktuelle Pandemie zeigt uns, dass wir als Museum auch im digitalen Raum stärker mit unseren Besucherinnen und Besuchern in Dialog treten können. Ich wünsche allen drei schöne musikalische Abende“, sagt Hetty Berg, Direktorin des Jüdischen Museums Berlin.

Für die drei Konzerte gewann Elena Bashkirova wieder Mitglieder aus internationalen Spitzen­orchestern, renommierte Solisten und junge Talente und bewahrte damit den einzig­artigen Charakter des Festivals. In Kooperation mit Deutschland­funk Kultur werden das erste und zweite Konzert am 12. und 13. Mai jeweils ab 20.03 Uhr zusätzlich live im Radio zu hören sein.

3 Konzerte und 15 Künstler

Wien, Wiener, Wahl-Wiener und Walzer – so spannt sich der Bogen des dreitägigen Programms von den Klassikern bis zur Moderne: Wolfgang Amadeus Mozart, Franz Schubert und Johannes Brahms sind ebenso mit dabei, wie Arnold Schönberg und Gustav Mahler, der große Sinfoniker, von dem eines seiner raren kammermusikalischen Werke Klavierquartettsatz a- Moll zu hören sein wird. Besondere Highlights sind zwei der melodisch reizvollen Walzer von Johann Strauß (Sohn), die von Arnold Schönberg und Anton Webern für ein sogenanntes Salon-Ensemble arrangiert wurden. Traditionell ist das Oktett von Mendelssohn Bartholdy das Finale von intonations. Das ist in diesem Jahr leider nicht umzusetzen. Stattdessen steht am 13. Mai mit dem Streichquintett B-Dur ein Werk des Komponisten auf dem Programm, das sich thematisch auf das Oktett bezieht.

Von Jerusalem nach Berlin

Das 1998 von Elena Bashkirova gegründete Kammer­musik­festival Jerusalem International Chamber Music Festival gehört zu den bedeutendsten kulturellen Ereignissen Jerusalems. Das Festival mit internationaler Spitzen­besetzung ermöglicht kulturelle und musikalische Begegnungen in einer Stadt, in der Alltag, Religion und Politik unauflöslich miteinander verflochten sind. Seit 2012 ist die Konzert­reihe als intonations. Das Jerusalem International Chamber Music Festival auch im Jüdischen Museum Berlin zu Gast. 2021 wird intonations vom 17. bis zum 22. April als einziges Kammer­musik­festival Berlins erneut im Glashof des Museums stattfinden.

Das Festival wird realisiert mit Unter­stützung der Evonik Industries AG.

Das aktuelle Programm finden Sie unter https://www.jmberlin.de/intonations (Änderungen vorbehalten).

Interview­wünsche mit der Festival­leiterin Elena Bashkirova oder ausgewählten Künstlerinnen und Künstlern richten Sie bitte an presse@jmberlin.de.

Di, 12. Mai 2020
20 Uhr
Werke von Strauß (Sohn), Mozart und Brahms
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Mi, 13. Mai 2020
20 Uhr
Werke von Mahler, Mozart, Strauß (Sohn) und Mendelssohn Bartholdy
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Do, 14. Mai 2020
20 Uhr
Werke von Schubert, Mozart, Schönberg und Brahms
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Medienpartner:
Deutschlandfunk Kultur