Relaunch der Website zum 15. Geburtstag des Jüdischen Museums Berlin

Pressemitteilung vom12. September 2016

  • Design: Klar und aufgeräumt
  • Struktur: Vernetzung der Inhalte aus 15 Jahren
  • Neue Ausrichtung: Barrierefreiheit und gendersensible Sprache

Zum morgigen 15. Geburtstag des Jüdischen Museums Berlins geht die Website www.jmberlin.de mit neuem Design und innovativer Technik an den Start. Die neue Online-Strategie setzt auf Besucher*innen­orientierung und inhaltliche Vernetzung der Themen aus 15 Jahren. Die Website ist weitgehend barrierefrei und nutzt ab heute eine gendersensible Sprache.

Katharina Schmidt-Narischkin
Pressesprecherin
Tel.: 
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Fax: 
+49 (0)30 259 93 400

Stiftung Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9–14
10969 Berlin

Themenstruktur und Recherchetool

Die neue Website besticht durch die Vernetzung aller Inhalte und eine thematische Struktur. Der klare Aufbau der Website weist dem*der Besucher*in den Weg zu aktuellen und zentralen Themen des Jüdischen Museums Berlin. Neu ist darüber hinaus die Funktion der Website als umfangreiches Recherchetool. Sie bietet unterschiedlichen Nutzer*innen die Möglichkeit, sich gezielt in eine Vielzahl von Themen zu vertiefen: Dabei sind Objekte aus den Sammlungen, Ausstellungsinhalte, Veröffentlichungen, Bildergalerien, Audio- und Videomitschnitte oder Informationen zu Veranstaltungen miteinander verknüpft. Eine neue und umfassende Themensammlung sowie Querverweise zu weiterführenden Artikeln unterstützt bei Recherchen. Ebenso werden die wichtigsten didaktischen Angebote für Lehrer*innen oder Pressematerial für Journalist*innen gebündelt und auf einen Blick präsentiert.

Klares und aufgeräumtes Design

Frische Farben, viel Weißraum und großformatige Bilder: Die neu gestaltete Website bietet dem*der User*in alle wichtigen Inhalte auf einen Blick und nimmt dezent die Libeskind-Architektur auf. Dabei stehen die intelligente Benutzer*innen­führung und responsives Webdesign im Fokus des Relaunchs: Die Seite ist für unterschiedlichste Monitorgrößen und -formate optimiert. Je nach Gerät – Smartphone, Tablet oder Desktop – passen sich die Seiteninhalte und Bedien­möglichkeiten den unterschiedlichen Anforderungen mobiler Endgeräte an. Neueste Technik trägt den veränderten Nutzungs­bedürfnissen somit optimal Rechnung.

Barrierefreiheit

Ein essentieller konzeptioneller Aspekt ist, die neue Website des Jüdischen Museums Berlin auch für Menschen zugänglich zu machen, die im Internet häufig auf Hindernisse bei der Informations­beschaffung stoßen. So sind die Inhalte auf der neuen Website für die Nutzung von assistiven Technologien durch blinde oder in ihrem Sehen eingeschränkte Menschen ausgewiesen (WAI-ARIA) und besser zugänglich. Die Gestaltung eines weitgehend barrierefreien Internetauftritts und die Orientierung an den hierfür entwickelten Richtlinien (BITV, WCAG) ist dem Museum ein wichtiges Anliegen. Das Haus möchte damit ein Signal in der deutschen Museums­landschaft setzen.

Gendersternchen

Mit der Gründung der W. Michael Blumenthal Akademie wurden Migration und Diversität zu einem neuen Schwerpunkt­thema des Museums. Auf der neuen Website wird deshalb auch sprachlich mit dem Gender­sternchen der geschlechtlichen Vielfalt der Menschen Raum gegeben. Das Museum hat sich entschieden, diese Sprachregelung künftig auf alle Projekte des Hauses auszuweiten. Eine der neuen FAQs auf der Website erläutert die neue Schreibweise ausführlich.

15 Jahre Jüdisches Museum Berlin

Das Jüdische Museum Berlin öffnete im Jahr 2001. Drei Daten sind in die Eröffnungs­geschichte des Hauses eingegangen: Am 9. September 2001 wurde mit einem Konzert unter der Leitung von Daniel Barenboim festlich eröffnet. Beim anschließenden Gala-Dinner sprachen der damalige Bundespräsident Johannes Rau und der Gründungs­direktor W. Michael Blumenthal vor 850 prominenten Gästen aus Politik, Wirtschaft und Kultur aus dem In- und Ausland. Die geplante Eröffnung für das Publikum am 11. September 2001 musste wegen der Terroranschläge auf das World Trade Center in New York um zwei Tage verschoben werden. Seit dem 13. September 2001 besichtigten mehr als zehn Millionen Besucher*innen das Museum.

Hier finden Sie den neu gestalteten Pressebereich.

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