Direkt zum Inhalt

Hinweis: Wir liefern alle Bilder im WebP-Format aus. Seit September 2022 wird dieses Format von allen modernen Browsern unterstützt. Es scheint, dass Sie einen älteren Browser verwenden, der keine Bilder im WebP-Format anzeigen kann. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser.

Lila-blaue Grafik mit der Aufschrift „Digital Lecture Series“

Grenzen in Bewegung und das Recht auf Asyl

Ayelet Shachar im Gespräch mit Dinah Riese (auf Englisch)

Im Rahmen der Digital Lecture Series Menschenrechte als letzte Utopie? Migration und jüdische Geschichte wird die Juristin Ayelet Shachar mit der Journalistin Dinah Riese über die spannungsgeladenen Beziehungen zwischen Menschenrechten und territorialen Vorstellungen von Souveränität sprechen. Sie werden über die grundsätzlichen Entwicklungen diskutieren, die das Feld von Recht und Mobilität bestimmen, und jene rechtlichen Strategien, die es ermöglicht haben, dass sich die Grenze von der Landkarte gelöst hat. Entgegen der verbreiteten migrationspolitischen Behauptung, dass praktikable Lösungen unerreichbar oder unvorstellbar seien, wird Ayelet Shachar rechtliche Antworten vorstellen, mit denen der gegenwärtige Stillstand überwunden werden könnte.

Di, 21. Jul 2026, 19 Uhr

Wo

online

Die Digital Lecture Series Menschenrechte als letzte Utopie? Migration und jüdische Geschichte reflektiert die Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Menschenrechte. Vor dem Hintergrund jüdischer Migrationsgeschichte blicken fünf Wissenschaftler*innen gemeinsam mit der Journalistin Dinah Riese (taz) aus unterschiedlichen Perspektiven auf die Entwicklungen des internationalen Flüchtlingsschutzes.

Dabei werden historische Errungenschaften sichtbar, die heute zunehmend in Frage gestellt werden. Welche Erfahrungen aus der Vergangenheit und welche juristischen oder philosophischen Perspektiven können helfen, gegenwärtige Grenzen des Denkens über Migration zu überschreiten? Und wo lassen sich im Hier und Jetzt Ansätze für eine offenere Zukunft finden?

Ayelet Shachar 

Ayelet Shachar ist Professorin für Rechtsvergleichung an der University of California, Berkeley, und ist 2026 Gastprofessorin an der Harvard Law School. Sie forscht und lehrt an der Verbindung von Rechtswissenschaften und politischer Theorie und ist spezialisiert auf die vergleichende Untersuchung von Staatsbürgerschafts- und Einwanderungsrecht sowie auf die spannungsreichen Beziehungen zwischen Menschenrechten und territorialen Vorstellungen von Souveränität. 2019 wurde sie mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz Preis ausgezeichnet und 2024 mit dem Migration & Citizenship Career Achievement Award der American Political Science Association. Sie ist Autorin von The Shifting Border: Legal Cartographies of Migration and Mobility (Manchester University Press, 2020) und leitende Herausgeberin des Oxford Handbook of Citizenship (Oxford University Press, 2017 & 2020). Zusammen mit Seyla Benhabib organisierte sie eine Reihe transnationaler Workshops, deren Ergebnisse in Lawless Zones, Rightless Subjects: Migration, Asylum, and Shifting Borders (Cambridge University Press, 2025) veröffentlicht wurden.

Dinah Riese

Dinah Riese leitet das Inlandsressort der taz. Davor war sie dort Redakteurin für Migration und Integration. Für ihre Recherche und Berichterstattung zum sogenannten Werbeverbot für Abtreibungen, Paragraf 219a StGB, wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Ihr Interview mit Überlebenden des Anschlags in Halle war für den Reporter:innenpreis nominiert. Im März 2022 erschien von Gesine Agena, Patricia Hecht und ihr das Buch Selbstbestimmt. Für reproduktive Rechte im Verlag Klaus Wagenbach.

Netiquette für unsere digitalen Veranstaltungen

Immer wieder werden in virtuellen Räumen Meinungsäußerungen radikalisiert und Konflikte geschürt. Die Anonymität der Kommunikation lässt leicht vergessen, dass verbale oder schriftliche Angriffe für betroffene Personen verletzend sein können. Das Jüdische Museum Berlin strebt an, ein diskriminierungsfreier Raum zu sein. Bitte orientieren Sie sich an folgenden Grundsätzen: 

  • Sie können sich je nach Format schriftlich oder mündlich mit Fragen und Diskussionsbeiträgen beteiligen.
  • Schriftliche  Beiträge werden von einer Moderation geprüft, freigegeben und vorgetragen.
  • Bitte formulieren Sie kurz und präzise, damit Raum für möglichst viele Publikumsbeiträge bleibt.  
  • Bitte melden Sie sich mit Klarnamen an.
  • Bitte äußern Sie sich respektvoll und verantwortungsvoll.
  • Antisemitische, rassistische, sexistische oder anderweitig diskriminierende Äußerungen werden nicht toleriert.
  • Die Vortragenden und Teilnehmenden sind als individuelle Personen mit einer persönlichen Meinung zu behandeln, nicht in erster Linie als Vertreter*innen einer nationalen, ethnischen, religiösen oder kulturellen Gruppe.
  • Links zu gewaltverherrlichenden oder strafrechtlich relevanten Websites werden umgehend gelöscht.
  • Im Falle des wieder holten Verstoßes gegen die Netiquette behalten wir uns den Ausschluss von der Veranstaltung vor.

Das Aufzeichnen (auch durch Screenshots) und Verbreiten der Veranstaltung oder Teilen davon, einschließlich der verwendeten Materialien, ist unzulässig. Wir zeichnen die Veranstaltung auf und stellen sie im Nachgang online. Näheres dazu entnehmen Sie bitte unseren Datenschutzbestimmungen.

Stand 14. April 2025

Gefördert von der Berthold Leibinger Stiftung 

In Medienkooperation mit der taz

  • Logo mit vier Punkten, um die ein unterbrochener quadratischer Rahmen geht und der Schriftzug Berthold Leibinger Stiftung.
  • Logo: taz.die tageszeitung

Was, wann, wo?

  • WannDi, 21. Jul 2026, 19 Uhr
  • Wo online
    Zum Lageplan
  • Sprache Englisch

    Hinweis Registrierung folgt in Kürze