Menschenrechte als letzte Utopie? Migration und jüdische Geschichte
Digital Lecture Series
Sind Menschenrechte eine „letzte Utopie”, wie der Historiker Samuel Moyn schrieb?
Unsere neue Digital Lecture Series reflektiert die Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Menschenrechte als politisches Versprechen, das neu verteidigt werden muss. Vor dem Hintergrund jüdischer Migrationsgeschichte blicken fünf Wissenschaftler*innen gemeinsam mit der Journalistin Dinah Riese (taz) aus unterschiedlichen Perspektiven auf Entwicklungen des internationalen Flüchtlingsschutzes.
Wo
online
Dabei werden historische Errungenschaften sichtbar, die heute zunehmend in Frage gestellt werden. Welche Erfahrungen aus der Vergangenheit und welche juristischen oder philosophischen Perspektiven können helfen, gegenwärtige Grenzen des Denkens über Migration zu überschreiten? Und wo lassen sich im Hier und Jetzt Ansätze für eine offenere Zukunft finden?
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Menschenrechte als letzte Utopie? Migration und jüdische Geschichte
Menschenrechte als letzte Utopie? Migration und jüdische Geschichte
- Aktuelle Seite: Digital Lecture Series Menschenrechte als letzte Utopie? Migration und jüdische Geschichte – die Veranstaltungsreihe im Überblick
- Die Genfer Flüchtlingskonvention von 1951 und der Zusammenbruch der internationalen Ordnung: Seyla Benhabib im Gespräch mit Dinah Riese – Mi, 27. Mai 2026, 19 Uhr
- Aktuelle Seite: Menschenrecht im Mittelmeer: Itamar Mann im Gespräch mit Dinah Riese – Di, 9. Jun 2026, 19 Uhr
- Aktuelle Seite: Grenzen in Bewegung und das Recht auf Asyl: Ayelet Shachar im Gespräch mit Dinah Riese – Di, 21. Jul 2026, 19 Uhr
- Aktuelle Seite: Staatenlosigkeit und Visionen der Zugehörigkeit: Miriam Rürup im Gespräch mit Dinah Riese – Mi, 9. Sep 2026, 19 Uhr
- Aktuelle Seite: N.N. im Gespräch mit Dinah Riese – Mi, 23. Sep 2026, 19 Uhr
Netiquette für unsere digitalen Veranstaltungen
Immer wieder werden in virtuellen Räumen Meinungsäußerungen radikalisiert und Konflikte geschürt. Die Anonymität der Kommunikation lässt leicht vergessen, dass verbale oder schriftliche Angriffe für betroffene Personen verletzend sein können. Das Jüdische Museum Berlin strebt an, ein diskriminierungsfreier Raum zu sein. Bitte orientieren Sie sich an folgenden Grundsätzen:
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Das Aufzeichnen (auch durch Screenshots) und Verbreiten der Veranstaltung oder Teilen davon, einschließlich der verwendeten Materialien, ist unzulässig. Wir zeichnen die Veranstaltung auf und stellen sie im Nachgang online. Näheres dazu entnehmen Sie bitte unseren Datenschutzbestimmungen.
Stand 14. April 2025
Gefördert von der Berthold Leibinger Stiftung
In Medienkooperation mit der taz