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Exil in Schanghai

Cilly Kugelmann im Gespräch mit W. Michael Blumenthal und Horst Eisfelder (mit Audio-Mitschnitt)

W. Michael Blumenthal und Horst Eisfelder verbindet die gemeinsame Zeit in der chinesischen Hafenstadt Schanghai, die für 18.000 Jüdinnen*Juden aus Deutschland zum letzten Zufluchtsort wurde.

1937-1945 unter japanischer Herrschaft, gehörte Schanghai zu den wenigen Orten auf dem Globus, die nach dem »Anschluss« Österreichs und den Novemberpogromen den Flüchtlingen die Einreise ohne Visa gestattete. Nach dem Angriff auf Pearl Harbor und dem Eintritt der USA in den Krieg verschlimmerten sich die Lebensumstände der staatenlosen Asylant*innen in Schanghai, die ab 1943 in einem abgeschlossenen Bezirk wohnen mussten.

leider verpasst

Übersichtsplan mit allen Gebäuden, die zum Jüdischen Museum Berlin gehören. Der Altbau ist grün markiert

Ort

Altbau 2. OG, Großer Saal
Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

Nach Kriegsende wanderten die meisten in die USA, nach Israel oder in andere Länder weiter. W. Michael Blumenthal und Horst Eisfelder erlebten diese, für die Eltern entsetzliche Zeit, aus der Perspektive von Teenagern.

Ihre Erfahrungen aus diesen Jahren sind das Thema dieses Abends.

Auszüge aus dem Gespräch als Audio-Mitschnitt
Jüdisches Museum Berlin 2006

Was, wann, wo?

  • Wann Veranstaltung am 14. November 2006
  • Wo Altbau 2. OG, Großer Saal

    Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

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