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Ab 23. August 2020 präsentiert die vollständig neu gestaltete Dauer­ausstellung jüdische Geschichte und Gegenwart in Deutschland. Bis dahin bleibt das Jüdische Museum Berlin wegen Umbaus geschlossen.

KRISENZEITEN – Über die Bedeutung der Vergangenheit für die Politik der europäischen Staaten in den gegenwärtigen Krisen

Das Jüdische Museum Berlin lädt ein zur Podiumsdiskussion am 7. September

Pressemitteilung vom Mi, 7. Sep 2016

Die deutsche Flüchtlingspolitik hat das Land tief gespalten und die Europäische Union steht nicht zuletzt wegen der ungelösten Frage nach der Verteilung von Flüchtlingskontingenten vor einer Zerreißprobe mit unklarem Ausgang. Vor dem Hintergrund populistischer Radikalisierung, der Furcht vor Terroranschlägen und fehlender Lösungen angesichts der großen Zahl von Flüchtlingen und Migranten artikulieren die einzelnen europäischen Staaten unvereinbar scheinende Positionen zur Lösung der Probleme.

Pressestelle
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F +49 (0)30 259 93 400
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Postadresse

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Lindenstraße 9–14
10969 Berlin

Diese unterschiedlichen Haltungen näher zu beleuchten lädt das Jüdische Museum Berlin zu der international besetzten Podiumsdiskussion »KRISENZEITEN« am Mittwoch, dem 7. September.

Politiker, Wissenschaftler und Publizisten aus England, Polen, Frankreich, Deutschland und Israel diskutieren im Jüdischen Museum Berlin die Frage, welche Bedeutung die historische Erfahrung aus zwei Weltkriegen und der Nachkriegszeit für die Politik der einzelnen europäischen Staaten prägend ist. Die Moderatorin Ines Pohl, Korrespondentin der Deutschen Welle in Washington, wird den Blick auf die USA erweitern.

Ebenso wird es um das Verhältnis Deutschlands zu den übrigen Mitgliedsstaaten in der Europäischen Union gehen und es wird zu fragen sein, wie seine Führungsrolle in europäischen Anliegen bei den Nachbarn aufgenommen wird.

Mit: Dan Diner (Historiker, Publizist und Professor für Moderne Geschichte an der Hebrew University of Jerusalem), Adam Michnik (Publizist und Chefredakteur Gazeta Wyborcza), Dietmar Herz (Professor für Vergleichende Regierungslehre an der Universität Erfurt), Étienne François (Professor em. für Geschichte am Frankreich-Zentrum der FU Berlin und an der Pariser Sorbonne) und Hans Kundnani (Politikwissenschaftler, Autor, Senior Transatlantic Fellow beim German Marshall Fund).

Es moderiert Ines Pohl, Korrespondentin der Deutschen Welle in Washington.

Datum: 7. September
Ort: Glashof
Zeit: 19 Uhr
Eintritt: frei
Besucheranmeldung: Tel. +49 (0)30 25993 488 oder reservierung@jmberlin.de

Pressefotos finden Sie zum Download auf unserer Website unter »Bildmaterial für die Pressearbeit - Veranstaltungen« .