Der August 2026 im JMB
Pressemitteilung vom Di, 30. Jun 2026
Veranstaltungen
25 Jahre JMB
Jazz in the Garden II – Adam Ben Ezra Duo
Im Rahmen der Reihe Zukunftsmusik
So, 9. Aug, 11 Uhr, Museumsgarten (bei schlechtem Wetter im Glashof)
Im musikalischen Dialog mit dem kubanischen Schlagzeuger Michael Olivera spielt der israelische Bassist Adam Ben Ezra eine Fusion musikalischer Traditionen. Auf dem Programm stehen Stücke des Albums Heavy Drops (2025) sowie neu interpretierte frühere Kompositionen von Adam Ben Ezra.
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Dr. Margret Karsch
Pressesprecherin
T +49 (0)30 259 93 419
presse@jmberlin.deMelanie Franke
Pressereferentin
T +49 (0)30 25 993 340
presse@jmberlin.de
- Postadresse
Stiftung Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9–14
10969 Berlin
25 Jahre JMB
Familiensonntag
Familienangebote für Kinder und Jugendliche
So, 16. Aug, 10–18 Uhr, JMB
Im Jubiläumsjahr 2026 lädt das Jüdische Museum Berlin (JMB) Familien mit Kindern zwischen sechs und sechzehn Jahren zu gemeinsamen Entdeckungstouren ein. Von Mai bis Dezember steht jeweils ein Sonntag im Monat unter einem eigenen thematischen Schwerpunkt – von Essen und jüdischen Festen über Architektur und Kunst bis hin zu Geschichte, Musik und Alltagskultur. Ein vielseitiges Programm, das neugierig macht und zum Mitmachen einlädt.
25 Jahre JMB
Sommerfest zum 25-jährigen Jubiläum des JMB und der FREUNDE DES JMB
So, 23. Aug, 13–19 Uhr, Museumsgarten (bei schlechtem Wetter im Glashof)
Beim beliebten Sommerfest am 23. August feiert nicht nur das JMB sein 25-jähriges Jubiläum, sondern auch die FREUNDE des Museums. Konzerte mit Suli Puschban und der Jungle Jazz Band, Workshops für Kinder und Erwachsene sowie Führungen durch das JMB sorgen für ein abwechslungsreiches Programm, ergänzt durch kulinarische Angebote und Getränke im Garten des JMB.
Akademie
Mackie Messer und der Leibwächter von Al Capone
Die Lange Nacht der Museen im JMB
Sa, 29. Aug, 18–1 Uhr, Altbau EG und Glashof
Zum diesjährigen Themenschwerpunkt Crime bietet das JMB Kurzführungen und Filmscreenings, die das Leben und Werk des Schriftstellers und Künstlers Jack Bilbo in den Fokus rücken. Mit seiner 1932 veröffentlichten, fiktionalen Autobiografie als Leibwächter des US‑Gangsters Al Capone griff er die Faszination für die Figur des Gangsters auf. In der Dauerausstellung wird sein Gemälde Das rote Kleid im Kontext seiner Biografie zwischen politischem Widerstand, Exil und künstlerischer Praxis vorgestellt. Ergänzend wird Wolfgang Staudtes Verfilmung der Dreigroschenoper (1963) gezeigt, in der Jack Bilbo an der Seite von Curt Jürgens, Gert Fröbe, Lino Ventura Sammy Davis Jr. und Hildegard Knef mitwirkt. In der Mackie‑Messer‑Lounge im Glashof des JMB laufen im Wechsel die Version von 1963 sowie die Verfilmung von G. W. Pabst aus dem Jahr 1931 mit Rudolf Forster, Carola Neher, Valeska Gert, Lotte Lenja und Ernst Busch.
Führungen
AUSSTELLUNG
Öffentliche Führung
Between The Lines. Daniel Libeskind
und das Jüdische Museum Berlin
So, 2. + 9. Aug, 11–12:30 Uhr
Libeskind-Bau EG, Eric F. Ross Galerie,
Meeting Point im Foyer
Der markante Zick-Zack-Bau des New Yorker Architekten Daniel Libeskind zählt zu den bekanntesten Architekturwerken Berlins. Die Führung zeigt den komplexen Museumsbau im Kontext seiner Entstehung im Berlin der Wende- und Nachwendejahre und lässt Libeskinds Ideen und Gedanken lebendig werden.
Judentum erklingt
Klang- und Tastführung für Menschen mit Blindheit oder Sehbehinderung
Mi, 12. Aug, 15–17 Uhr
Meeting Point im Foyer
Der Rundgang durch die Dauerausstellung thematisiert Religion und Rituale anhand unterschiedlicher Sinneseindrücke. Die Besucher*innen ertasten oder riechen Objekte und hören Klangstationen, die sie die vielstimmige jüdische Kultur und Religion erfahren lassen.
DAUERAUSSTELLUNG
Bilder machen Leute
Eine Führung für Menschen mit Demenz und ihre Begleitung
Di, 25. Aug, 14–16:30 Uhr
Meeting Point im Foyer
Nach einem Kennenlernen bei Challa und Kaffee besucht die Gruppe den Ausstellungsraum Bilder machen Leute und betrachtet gemeinsam drei Gemälde aus dem 19. Jahrhundert.
Jüdinnen und Juden, Deutschland und Israel
Öffentliche Führung
So, 30. Aug, 11–12:30 Uhr
Meeting Point im Foyer
Die Gründung Israels 1948 war ein Einschnitt für Jüdinnen*Juden weltweit. Die Führung zeigt das Prinzip von Heiligkeit im diasporischen Judentum, die Entstehung des Zionismus und endet bei Schalechet, Menashe Kadishmans begehbarer Skulptur.
Laufende Ausstellungen
Ausstellung
Between the Lines
Daniel Libeskind und das Jüdische Museum Berlin
Die Schau Between the Lines. Daniel Libeskind und das Jüdische Museum Berlin würdigt Daniel Libeskinds 80. Geburtstag und markiert zugleich das 25‑jährige Jubiläum des Jüdischen Museum Berlin im ikonischen Neubau.
Der in Polen geborene US‑Architekt gewann 1989 den Wettbewerb für den Erweiterungsbau des Berlin Museums und schuf mit seinem Entwurf erstmals eine architektonische Übersetzung des Zivilisationsbruchs des Holocausts. Damit reichte sein Entwurf weit über die ursprüngliche Bauaufgabe hinaus und beeinflusste die deutsche Erinnerungskultur maßgeblich.
Die Ausstellung beleuchtet Libeskinds konzeptionelle Arbeit, seine Inspirationen und seinen Dialog mit der deutschen und insbesondere jüdischen Berliner Kulturgeschichte. Zeichnungen, Modelle und zeitgenössische Diskurse führen zurück in die Wende‑ und Nachwendezeit und zeigen die Entstehung eines der einflussreichsten Museumsbauten der Gegenwart. Die Exponate stammen aus der Sammlung des JMB, ergänzt durch Leihgaben und Schenkungen des Architekten.
Ermöglicht durch DIE FREUNDE DES JMB, Medienpartner Radio 3
Dauerausstellung
Jüdische Geschichte und Gegenwart in Deutschland
Die Dauerausstellung Jüdische Geschichte und Gegenwart erzählt auf 3.500 Quadratmetern die 1.700-jährige Geschichte der Jüdinnen*Juden in Deutschland. Jüdische Gemeinschaften waren stets eng mit ihrer Umgebung verflochten – vom Mittelalter bis heute. Vielstimmig und interaktiv thematisiert die Ausstellung Zugehörigkeit und Ausgrenzung in ihren unterschiedlichen historischen Ausprägungen, von nachbarschaftlichem Zusammenleben bis zu Gewalt. Der Rundgang wechselt zwischen historischen Epochen und jüdischen Themen jenseits geografischer und zeitlicher Grenzen: Was ist im Judentum heilig? Was bedeutet der Schabbat? Acht thematische Inseln laden Besucher*innen ein, sich mit allen Sinnen in jüdische Kultur und Religion zu vertiefen.
Ort für Kinder
ANOHA – Die Kinderwelt des Jüdischen Museums Berlin
ANOHA – Die Kinderwelt des Jüdischen Museums Berlin lädt Kinder im Kita- und Grundschulalter zum Entdecken, Ausprobieren und Spielen ein. ANOHA nimmt die Erzählung der Arche Noah aus der Tora als Ausgangspunkt für eine Reise in die Zukunft. Im Zentrum der Kinderwelt stehen eine riesige Arche aus Holz, 150 verschiedene Tierskulpturen – und die Kinder selbst. Sie sind eingeladen, an Bord zu gehen und mit ihrer Fantasie die Geschichte der Arche Noah neu lebendig werden zu lassen. Wie wollen wir gemeinsam auf dieser Erde leben? Wie kann ein respektvolles Miteinander von Mensch, Tier und Natur gelingen? ANOHA ermutigt Kinder, eigene Visionen zu entwickeln – inspiriert vom jüdischen Konzept „Tikkun Olam“, das jeden Einzelnen auffordert, die Welt ein Stück besser zu machen.
Öffentliche Führungen für Erwachsene finden jeden Sonntag um 14:45 Uhr statt.