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Ab 23. August 2020 präsentiert die vollständig neu gestaltete Dauer­ausstellung jüdische Geschichte und Gegenwart in Deutschland. Bis dahin bleibt das Jüdische Museum Berlin wegen Umbaus geschlossen.

Bald eröffnet die neue Dauer­ausstellung!

Vorschau

Es tut sich was im Libeskind-Bau! Am 23. August 2020 eröffnet die neue Dauer­ausstellung. Auf mehr als 3000 Quadrat­metern gibt sie Einblicke in jüdische Geschichte und Gegen­wart in Deutschland.

Ab dem 6. August können Sie Zeitfenster-Tickets im Ticket-Shop buchen.

  Gebäudeplan mit Markierung des Libeskindbaus

Ort

Libeskind-Bau

Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

Historischer Rund­gang – spannende Ausblicke

Eine Video­installation im Libeskind-Bau bildet den Auftakt, bevor es durch die Achsen und über die markante Treppe in die Ausstellungs­räume geht. Dort lädt ein skulptural gestalteter Willkommens­punkt die Besucher*innen zum Ankommen und Mitmachen ein. Im anschließenden Ausstellungs­rundgang wechselt sich historische Erzählung mit Einblicken in jüdische Kultur und Religion ab: Was ist im Judentum heilig? Was passiert am Schabbat? Welchen Klang hat das Judentum?

Neben klassischen Objekt­präsentationen erwarten die Besucher*innen auf zwei Etagen außerdem Kunst­installationen, Hands-on Stationen und Virtual Reality. Stärker als zuvor präsentiert die Ausstellung den Reichtum der museums­eigenen Sammlung: Von mehr als 1000 Objekten stammen über 70 Prozent aus dem eigenen Depot. Um sie in neuem Glanz erstrahlen zu lassen, haben die Restaurator*innen in den vergangenen Monaten viele Objekte für die Ausstellung vorbereitet.

Verschiedene Ortsnamen in hebräischen und lateinischen Buchstaben aus Licht auf eine Treppe projiziert

Lichtprojektion auf der Treppe zur Dauerausstellung; Entwurf: Arbeitsgemeinschaft Chezweitz GmbH/ Hella Rolfes Architekten BDA

Mehr Raum für jüdische Gegenwart

Die Ausstellung gliedert sich in fünf historische Kapitel, die von den Anfängen jüdischen Lebens in Aschkenas über die Emanzipations­bewegung der Aufklärung und deren Scheitern bis in die Gegenwart reichen. Der Nationalsozialismus und das Kapitel „Nach 1945“ nehmen dabei den größten Raum ein. Hier stehen Themen wie Restitution und Wieder­gutmachung, das Verhältnis zu Israel und die russisch­sprachige Einwanderung ab 1990 im Mittelpunkt. Die Video­installation Mesubin macht als „Schlusschor“ die Viel­stimmigkeit gegen­wärtigen jüdischen Lebens sichtbar.

Eine Ausstellung – echte Teamarbeit!

Die Ausstellung wurde von einem über 20-köpfigen Kurator*innen­team in enger Abstimmung mit der Arbeits­gemeinschaft chezweitz GmbH/Hella Rolfes Architekten BDA entwickelt.

Wir danken unseren Freund*innenen und Förder*innen, Unter­stützer*innen, Stifter*innen und Leih­geber*innen, die die Ausstellung mit ihrer Beteiligung ermöglichen.

Lust auf mehr?

Durch die Ausstellung führt ein Audioguide in sechs Sprachen – ganz einfach auf dem eigenen Smartphone oder mit einem Leihgerät. Persönlich geführte Touren gibt es natürlich auch: für unterschiedliche Alters- und Bedürfnis­gruppen und Besucher*innen mit und ohne Vorwissen. Tastmodelle und -pläne, Vitrinen, die mit einem Rollstuhl unter­fahrbar sind, und eine klare Wege­führung ermöglichen außerdem einen barriere­armen Besuch.

Der Besuch des Jüdischen Museums Berlin mit dem RBB gibt Einblicke in die neue Dauer­ausstellung, die Museums­architektur und die Vielfalt jüdischen Lebens heute; Sendung rbb Kultur – Das Magazin vom 23. Mai 2020, Moderation: Franziska Hessberger

Informationen zur Ausstellung im Überblick

  • Wann

    ab 23. August 2020

    • Eintritt

      Mit einem Zeitfenster-Ticket aus dem Ticket-Shop (ab 6. August verfügbar)

    • Wo

      Libeskind-Bau
      
Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin
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