Die Partner im Projekt Vielfalt in Schulen

Für das Projekt Vielfalt in Schulen arbeiteten drei Stiftungen zusammen. Hier erfahren Sie, wer die drei Partner waren und welche Aufgaben sie im Projekt übernommen haben.

Das Jüdische Museum Berlin

Das Jüdische Museum Berlin konzipierte im Projekt Vielfalt in Schulen die Fortbildungsangebote für Lehrer*innen, die sich an den Themen und Methoden der Bildungsarbeit des Museums orientierten und darüber hinausgingen. Vielfalt in Schulen war Teil des neuen Programm­schwerpunkts zu Diversität und Migration, der im Rahmen der im November 2012 eröffneten Akademie das Profil des Jüdischen Museums bereichert. Damit erweitert das Museum seine Themenstellungen und bietet eine Plattform für die Auseinandersetzung mit Deutschland als Einwanderungsland und der damit verbundenen Pluralisierung von Gesellschaft.

Mit Vielfalt an Schulen entwickelte das Museum ein neues Modell der vertiefenden Zusammenarbeit mit Schulen. Dabei baute es auf seine Erfahrungen in der Lehrer*innen­fortbildung und mit dem mobilen Bildungsprogramm on.tour – Das Jüdische Museum Berlin macht Schule, das mit einem Museumsbus Schulen im ganzen Bundesgebiet besucht. Aus dauerhaften Kooperationen bis hin zu mehrjährigen Schulpatenschaften sind neue Modelle einer langfristig wirkenden Bildungspartnerschaft entstanden.

Deutsche Kinder- und Jugendstiftung

Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) unterstützte die beteiligten Pädagog*innen dabei, Anregungen aus der Fortbildungsreihe und den Diversity Trainings im Schulalltag umzusetzen. Schulische Projekte so zu organisieren, dass sich Beteiligungsmöglichkeiten und Bildungschancen für alle Schüler*innen verbessern, war ein Ziel der Prozessbegleitung durch die DKJS.

Mit halbjährlichen Vernetzungstreffen schaffte sie den Raum, in dem die Lehrer*innen sich über ihre Erfahrungen im Umgang mit Vielfalt austauschen, voneinander lernen und sich gegenseitig bei anstehenden Schulentwicklungsaufgaben unterstützen konnten. Auf Basis ihrer langjährigen Schulbegleitungserfahrung beriet die DKJS die Bildungsabteilung des Jüdischen Museums Berlin bei der Umsetzung von Vielfalt in Schulen.

Die DKJS versteht sich als Gemeinschaftsaktion für Jugend und Zukunft. Sie entwickelt Programme und Projekte für junge Menschen, in denen sie Eigeninitiative, Unternehmensgeist, Teilhabe und Mitverantwortung, sowie eine demokratische Kultur des Zusammenlebens erlernen und erleben können.

Stiftung Mercator

Die Stiftung Mercator unterstützte das Projekt finanziell und ideell. Sie ist eine private Stiftung, die Wissenschaft, Bildung und Internationale Verständigung fördert. Sie initiiert, entwickelt und finanziert gezielt Projekte und Partnergesellschaften in den Themenbereichen, für die sie sich engagiert: Sie will Europa stärken, Integration durch gleiche Bildungschancen für alle verbessern, die Energiewende als Motor für globalen Klimaschutz vorantreiben und kulturelle Bildung in Schulen verankern. Dem Ruhrgebiet, der Heimat der Stifterfamilie und dem Sitz der Stiftung, fühlt sie sich besonders verpflichtet.

Ansprechpartnerin
Dr. Diana Dressel
Leiterin der Bildungsabteilung
Tel.: 
+49 (0)30 259 93 515