Geschichten aus Jerusalem: GLAUBE · LIEBE · HOFFNUNG · ANGST

Presseinformation über die erste fiktionale VR-Serie von Dani Levy im Jüdischen Museum Berlin

Pressemitteilung vom18. Februar 2018

Am Sonntag, dem 18. Februar 2018 präsentierte Regisseur Dani Levy anlässlich der 68. Berlinale seine erste fiktionale Serie in 360 Grad/VR unter dem Titel Geschichten aus Jerusalem: GLAUBE · LIEBE · HOFFNUNG · ANGST im Jüdischen Museum Berlin. Begleitend zur Ausstellung Welcome to Jerusalem drehte Levy mit einer eigens entwickelten Kamera­konstruktion vier Kurzfilme in der heiligen Stadt.

»Unsere Besucher werden mitten in das Geschehen auf den Straßen Jerusalems versetzt. Oft gibt es im Museum eine Distanz zwischen den Besuchern und den Objekten in den Vitrinen. Fiktionale VR-Filme kommen hier bisher selten zum Einsatz, obwohl gerade Filme, und besonders die neue VR-Technik, dabei helfen können, diese Distanz zu überwinden.«, sagt Cilly Kugelmann, Kuratorin der Ausstellung Welcome to Jerusalem.

Kontakt und Akkreditierung:
Katharina Schmidt-Narischkin
Pressesprecherin
Tel.: 
+49 (0)30 259 93 419
Fax: 
+49 (0)30 259 93 400

Stiftung Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9–14
10969 Berlin

Ort

Altbau EG, Glashof


Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

Die verwendete 360 Grad/VR-Technik vermittelt einen Rundumblick auf das Leben in der geteilten Stadt. Jede der fünf- bis achtminütigen Geschichten wurde in einer Einstellung gedreht: Szenen mit einem Stand-up-Comedian am Zionsplatz, einem Soldaten am Checkpoint oder an der Seite eines Scharfschützen über den Dächern der Altstadt. »Die Szenen sind real gedreht wie im Spielfilm. Trotzdem ist es ein völlig neues Seherlebnis«, sagt der Regisseur Dani Levy über das Experiment mit der neuen Technik.

In den Filmen GLAUBE · LIEBE · HOFFNUNG · ANGST sind die Zuschauer mal Beobachter, mal werden sie angespielt und in die Szenen einbezogen. Auf diese Weise erfahren sie die Stadt in all ihrer Ambivalenz und Intensität – unmittelbar und immersiv. Die Episoden erzählen vom Leben an einem Brennpunkt des Nahostkonflikts, sowohl aus israelischer als auch aus palästinensischer Perspektive, und thematisieren die alltäglichen Spannungen in der Stadt. Dabei weisen sie jenen trockenen, jüdischen Humor auf, den die Zuschauer aus Dani Levys Filmen wie Alles auf Zucker kennen.

Laufzeit der Filme

Vom 3. Mai bis 17. Juni 2018 werden die Filme im Jüdischen Museums Berlin gezeigt. Sie werden außerdem ab Mai 2018 in der ARTE360 VR-App und auf der ARTE-Website zu sehen sein unter arte.tv/arte360.

Produziert von der Medea Film Factory in Koproduktion mit dem Jüdischen Museum Berlin sowie ZDF und ARTE. Gefördert von Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH und Nordmedia Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH.

Ort

Altbau EG, Glashof


Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

Welcome to Jerusalem

The Jerusalem cityscape; by  Berthold Werner (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons

Ausstellung

11. Dezember 2017 bis 30. April 2019
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