Einladung zum Pressetermin in den Ausstellungsräumen am 30. März

Cherchez la femme. Perücke, Burka, Ordenstracht

Pressemitteilung vom21. März 2017

Ausstellungslaufzeit: 31. März bis 2. Juli 2017

  • Ursprünge der Verhüllung in Judentum, Christentum und Islam
  • Spielräume religiöser Kopfbedeckung: von Tradition bis zum religiösen Feminismus
  • Künstlerische Arbeiten als Reflexion der aktuellen gesellschaftlichen Debatte
Kontakt und Presseakkreditierung
Katharina Schmidt-Narischkin
Pressesprecherin
Tel.: 
+49 (0)30 259 93 419
Fax: 
+49 (0)30 259 93 400

Stiftung Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9–14
10969 Berlin

Immer wieder wird in Europa über das sogenannte Verschleierungsgebot gestritten, werden Burka und Kopftuch als Zeichen eines fehlenden Willens zur Integration verstanden. Auffallende religiöse Kleidung von Frauen gilt oft als Provokation und setzt Frauen verbalen Attacken aus. Wie viel sichtbare Religiosität säkulare Gesellschaften heute vertragen, fragt ab dem 31. März 2017 die Ausstellung Cherchez la femme. Perücke, Burka, Ordenstracht im Jüdischen Museum Berlin.

Mit einer Video-Installation zum männlichen Blick beginnt der Rundgang, in dessen Zentrum die Skulptur Chelgis I der im Iran geborenen Künstlerin Mandana Moghaddam steht. Das lange, kaum zu bändigende Haar einer persischen Märchenfigur symbolisiert die weibliche Schönheit, die seit jeher eine existenzielle Bedrohung für das andere Geschlecht bedeutet. Die Ausstellung Cherchez la femme wirft einen Blick auf die Ursprünge weiblicher Verschleierung und ihre religiöse Bedeutung für Judentum, Christentum und Islam: Von den antiken Ursprüngen bis zur heutigen Praxis zeigt die Schau auf 400 Quadratmetern unterschiedliche Einstellungen zum Umgang mit der weiblichen Verhüllung von Kopf und Körper und thematisiert die Stellung der Frau zwischen Religion und Selbstbestimmung. Künstlerische Arbeiten reflektieren die Relevanz traditioneller Bräuche für die Gegenwart. Ob regelkonformer Islam, Religion als Privatsache oder Kopfbedeckung als Zeichen kultureller Selbstbestimmung – mediale Installationen lassen jüdische und muslimische Frauen aller Richtungen zu Wort kommen.

Einladung zum Pressetermin mit Vorbesichtigung

Datum Donnerstag, 30. März 2017
Akkreditierung und Vorbesichtigung 10:30 bis 11 Uhr
Beginn des Pressetermins 11 Uhr
Kuratorenführung im Anschluss Libeskind-Bau EG, Eric F. Ross Galerie

Bitte planen Sie ausreichend Zeit für die Sicherheitskontrollen am Einlass ein.

Teilnehmerinnen des Pressetermins

  • Cilly Kugelmann, Programmdirektorin des Jüdischen Museums Berlin
  • Miriam Goldmann, Kuratorin der Ausstellung, Jüdisches Museum Berlin

In Anwesenheit von Künstlerinnen der Ausstellung:

  • Mandana Moghaddam aus Göteborg
  • Sigal Adelman aus Israel

Anmeldung

Bitte bestätigen Sie für unsere Planungen Ihre Teilnahme per E-Mail (presse@jmberlin.de) oder Telefon (+49 (0)30 25 993 419) bis spätestens Dienstag, 28. März 2017.
Interviewwünsche bitte vorab bei der Pressestelle anfragen.

Laufzeit der Ausstellung 31. März bis 2. Juli 2017
Ort Libeskind-Bau EG, Eric F. Ross Galerie
Eintritt mit dem Museumsticket (8 Euro, erm. 3 Euro)

Das Begleitprogramm wird während des Pressetermins vorgestellt.

Die Website mit weiteren Informationen zur Ausstellung finden Sie unter: www.jmberlin.de/cherchez-la-femme.

Zur Ausstellung erscheint die 16. Ausgabe des JMB Journals mit dem Titel Cherchez la femme. Sie kann zu einem Preis von zwei Euro im Jüdischen Museum Berlin erworben werden.

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Cherchez la femme

Perücke, Burka, Ordenstracht

Ausstellung

31. März bis 27. August 2017
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