Direktor Peter Schäfer verlängert seinen Vertrag um ein Jahr

Pressemitteilung vom30. April 2019

Der Stiftungsrat des Jüdischen Museums Berlin hat in seiner gestrigen Sitzung beschlossen, den Ende August 2019 auslaufenden Vertrag mit dem Direktor der Stiftung, Prof. Dr. Peter Schäfer, um ein Jahr zu verlängern. Die Vorsitzende des Stiftungsrates, Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters erklärte: „Ich danke Herrn Schäfer für dessen Bereitschaft, sein Amt fortzuführen. Damit können wir die beiden wichtigen Erneuerungsprojekte des Jüdischen Museums Berlin, die neue Dauerausstellung und das Kindermuseum, wie geplant voranbringen.“

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Direktor Peter Schäfer erklärte: „Ich danke dem Stiftungsrat für sein Vertrauen und freue mich darauf, zusammen mit dem Team des Museums die in meiner Amtszeit begonnenen Großprojekte zu vollenden. Meine Arbeit war und ist von dem Bestreben geleitet, das Jüdische Museum Berlin nicht nur als Ort der Sammlung und Bewahrung zu konsolidieren, sondern auch als Forum für einen offenen und lebendigen Austausch über aktuelle gesellschaftliche Fragen weiterzuentwickeln.“ Die neue Dauerausstellung und das Kindermuseum werden gemeinsam im Mai 2020 eröffnen.

Eine Findungskommission unter der Leitung von Kulturstaatsministerin Monika Grütters wird den Stiftungsrat dabei unterstützen, eine geeignete Nachfolgerin oder einen geeigneten Nachfolger zu gewinnen. „Unser gemeinsames Ziel ist es, die Leitung der Stiftung geordnet in die Hände einer Persönlichkeit zu übergeben, die hauptamtlich an die erfolgreiche Arbeit von Prof. Schäfer und des Teams der Stiftung anknüpfen kann“, so Grütters.

Das Jüdische Museum Berlin ist eines der größten jüdischen Museen Europas. Pro Jahr besuchen es rund 650.000 Menschen aus dem In- und Ausland. Damit gehört es zu den meist besuchten Museen in Berlin. Peter Schäfer ist seit September 2014 Direktor des Hauses. Das Jüdische Museum Berlin wurde 2001 als Stiftung öffentlichen Rechts errichtet. Es wird jährlich mit rund 15 Millionen Euro aus dem Etat der Kulturstaatsministerin gefördert, die dem Stiftungsrat vorsitzt.

Bildmaterial für die Berichterstattung unter Beachtung des Bildnachweises finden Sie auf der Website des Jüdischen Museums Berlin zum Download.

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